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Wort-und-Wissen-Info 3/2026


Grußwort von Rupert Palme

Liebe Freunde von Wort und Wissen,

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. (Lk 21,33 ELB)

Das Gras ist verdorrt, die Blume ist verwelkt. Aber das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit. (Jes 40,8 ELB)

Obwohl es schon lange her ist, erinnere ich mich noch immer sehr gut daran: Im Rahmen meiner Dissertation musste ich eine Lehrveranstaltung des damaligen Bibliotheksdirektors besuchen. Er sprach unter anderem über die Halbwertszeiten der verschiedenen Wissenschaftszweige. Von Halbwertszeiten wird gewöhnlich im Zusammenhang mit Zerfallserscheinungen in der Natur gesprochen – zum Beispiel bei instabilen Atomkernen. Übertragen auf Wissenschaftszweige versteht man darunter die Zeit, in der die Hälfte des Wissens überholt, veraltet oder auch widerlegt ist. Sie betrug in der Veterinärmedizin damals etwa 4,75 Jahre, bei den Geowissenschaften war das deutlich länger (12 Jahre), in der Elektrotechnik aber viel kürzer (18 Monate). Diese Zeiten mögen sich inzwischen etwas geändert haben (wahrscheinlich sind sie kürzer geworden). Das relativiert den Eindruck „bleibender Fakten“, der mit Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnis weit verbreitet ist. Das Ausmaß der Vergänglichkeit menschlicher Erkenntnis ist überraschend. Ich muss dabei aber immer an die Zusicherung von Jesus Christus denken, dass sein Wort nicht vergehen wird (Lk 21,33). SEIN Wort hat ewig Bestand (Jes 40,8), es steht auf ewig fest in den Himmeln (Ps 119,89) oder, eben anders ausgedrückt, besitzt keine Halbwertszeit. Es ist wunderbar zu wissen, dass wir uns auf sein Wort, die Bibel, verlassen können. Sich mit ihr zu beschäftigen lohnt sich. Deswegen haben wir in unserer Studiengemeinschaft ja auch im Logo das W für Gottes Wort über dem W für unser Wissen stehen. Wir vertrauen darauf, dass Gottes Wort auch für wissenschaftliche Erkenntnis eine sichere Grundlage ist.
Die Kurzlebigkeit menschlicher Erkenntnis fordert uns heraus, in der Wissenschaft auf dem Laufenden zu bleiben, neugierig zu sein, uns aber stets vor Augen zu halten, dass manches sich auch schnell ändern kann. Das wird in dieser Info-Ausgabe in eimem Hinweis auf ein Special Paper zu Höhlenfischen deutlich, in dem neue Erklärungen der Wissenschaft zu deren Entstehung diskutiert werden. Eine Rezension weist auf das jüngst erschienene Buch von Michael Brandt mit dem Titel „Die pliozänen Fußspuren von Laetoli. Stolpersteine der Paläoanthropologie“ hin. Dieses zeigt auf, dass, entgegen dem evolutionären Standardmodell, die Laetoli-Spuren tatsächlich von echten Menschen stammen. Ein Rückblick auf die Wanderung durch die Wutachschlucht sowie ein Beitrag über die Schlange als Symbol des Bösen runden das W+W-Info ab.

Ein gewinnbringendes Lesen des W+W-Info wünscht Ihnen
Ihr Rupert Palme

Die pliozänen Fußspuren von Laetoli

Rezension eines neuen Buches zur Urmenschenforschung von Michael Brandt. Das Buch ist ein sachlich fundierter, gründlicher Großangriff auf das Standardmodell zur Evolution des Menschen.

Brandt, Michael: Die pliozänen Fußspuren von Laetoli. Stolperstein und Lehrstück der Paläoanthropologie. concepcion SEIDEL 2026, 144 S. Hardcover, 16,5 x 24 cm, 53 meist farbige Abbildungen; 24,95 €.
• Der Autor bearbeitet paläoanthropologische Fragestellungen seit etwa 4 Jahrzehnten.
• Zielgruppe: Paläoanthropologen, Apologeten, Lehrer, Studenten und interessierte Laien


Mit seinem Buch legt Michael Brandt ein neues Standardwerk auf hohem akademischem Niveau zu den Fußspuren von Laetoli (s. unten auf dem Coverbild) vor. Diese fossilen Spuren stammen aus dem Norden von Tansania und werden konventionell auf ca. 3,66 Millionen Isotopenjahre (was keine Realjahre sind) datiert. Obwohl die Laetoli-Fußspuren seit Jahrzehnten zu den berühmtesten fossilen Hinterlassenschaften in der Paläoanthropologie gehören und in Lehrbüchern als ein zentraler Beleg für die Evolution des menschlichen Ganges gelten, zeigt Brandt, dass die wissenschaftlichen Daten in eine ganz andere Richtung weisen.
Die Fußspuren von Laetoli werden von Evolutionsvertretern typischerweise dem in vielerlei Hinsicht recht großaffenartigen Australopithecus afarensis (s. Abb. 1) zugeordnet. Daraus wird dann abgeleitet, dass dieser einen stark menschenähnlichen, zweibeinigen Gang praktiziert hätte und somit einen wichtigen evolutionären Schritt hin zum modernen Menschen darstellen würde.
Brandt arbeitet sich systematisch durch die veröffentlichte Fachliteratur zu den Laetoli-Fußspuren der vergangenen Jahrzehnte und zeigt jeweils die Daten und die Deutungen der Wissenschaftler auf. Hierbei werden verschiedene wissenschaftliche Methoden wie morphometrische Analysen und biomechanische Modelle berücksichtigt. Brandt geht dabei auch intensiv auf die Argumente für eine Deutung der Laetoli-Fußspuren als Hinweise auf Australopithecinen als evolutionäre Bindeglieder ein. So haben u. a. die Forscher Stern & Susman (1983), Deloison (1991, 1992), Clarke (1999), Kullmer et al. (2003), Benett et al. (2009) sowie Meldrum et al. (2011) verschiedene Aspekte der Laetoli-Spuren so interpretiert, dass sie auf großaffenartige bzw. intermediäre Merkmale zwischen Menschenaffen und Menschen hinweisen würden – also auf einen australopithecinen Verursacher als evolutionäre Übergangsform zwischen Menschenaffen und Menschen.
Sachlich und überzeugend geht Brandt auf diese Argumente ein und entkräftet sie Schritt für Schritt, indem er auch jeweils die Schwächen und Stärken der von den Wissenschaftlern verwendeten Methoden diskutiert. Dadurch entsteht ein umfassendes Gesamtbild von der Forschungsgeschichte der Fußspuren von Laetoli und auch die Veränderung von Interpretationen im Laufe der Jahre. Hier folgen ein paar Kernaussagen aus dem Buch, die eine Deutung der Verursacher der Laetoli-Fußspuren als echte Menschen deutlich unterstützen:
• Schon früh wurde von vielen Wissenschaftlern die Menschenähnlichkeit der Fußspuren von Laetoli betont, nämlich von: Clarke (1979), Leakey & Hay (1979), White (1980), Day & Wickens (1980) sowie Leakey & Hay (1982) (S. 129).
• „Nach Robbins (1987) sind alle Merkmale der Fußabdrücke von Fundplatz G von Laetoli menschenähnlich“ (S. 31).
• Vergleiche mit heutigen, barfuß gehenden afrikanischen Völkern ergaben, dass es keine morphologischen Unterschiede zu den Fußspuren vom Laetoli-Fundplatz G gibt (S. 46f+50). Demnach war wohl auch das Fußbewegungsmuster und die Fortbewegung identisch (S. 61f). Statistische Verfahren über ganze Spuren hinweg ergaben dasselbe Ergebnis (S. 65–69).
• Es gibt hingegen keine Hinweise auf besonders lange Zehen, eine abgespreizte Großzehe oder andere schimpansenähnliche Merkmale bei den Laetoli-Fußspuren (S. 29f+35).
• Zudem besaß der Verursacher der S1-Fußspur von Laetoli wahrscheinlich eine menschenähnliche Körpergröße, was deutlich zu groß für den kleinen Australopithecus afarensis ist (S. 106).
• Das Argument, dass die Menschenähnlichkeit durch nachträglich verändernde Beschädigungen fälschlicherweise vorgetäuscht worden sein könnte, ist nicht haltbar (S. 72).
• Die geringen Unterschiede zwischen den Fußspuren von jungsteinzeitlichen und heutigen Menschen, Homo erectus von Ileret in Kenia und der Fußspur G1 von Laetoli zeigen, dass sich die Fußabdrücke über eine Zeitspanne von 3,66 Millionen Isotopenjahren kaum verändert haben (vgl. S. 84).

 

Abb. 1 „Lucy“, das vollständigste Fossil (AL 288-1, links) der Art Australopithecus afarensis, wird insbesondere aufgrund der Fußspuren von Laetoli ein stark menschenähnlicher aufrechter Gang zugesprochen (evolutionäre Rekonstruktion, mittig). Die Deutung auf die konkrete Fortbewegungsweise ergibt sich aufgrund fehlender lebender Analoga allerdings nicht direkt aus dem fossilen Skelett, sondern es fließen hier Vorannahmen mit ein. Eine zentrale Vorannahme lautet, dass die Individuen der Gattung Australopithecus die menschlich wirkenden Laetoli-Spuren hinterlassen hätten. Wenn dies allerdings nicht der Fall ist, dann ändert dies auch die Deutung zu Fortbewegung und evolutionärer Bedeutung von Australopithecus afarensis ganz entscheidend – denn dann könnte sich diese Art auch ganz anders (z. B. vierfüßig, rechts) fortbewegt haben (mehr Infos dazu unter: https://www.wort-und-wissen.org/artikel/australopithecus-kein-zweibeiner/). (Nach By 120 – own, CC BY 2.5)

Zusammenfassung: „Fast alle frühen Forscher haben die Laetoli-Fußabdrücke als modern-menschlich beurteilt“ (S. 129). Damit ist anhand der Fußspuren von Laetoli nachgewiesen, dass es echte Menschen mit typisch menschlicher zweibeiniger Fortbewegung bereits lange vor dem Zeitpunkt ihres ersten fossilen Nachweises mit dem ältesten Homo erectus vor 2 Millionen Isotopenjahren (S. 23+113) gab. Aus evolutionärer Sicht kann es daher eigentlich gar nicht sein, dass die Laetoli-Spuren wirklich menschlich und nicht australopithecin sind (vgl. S. 129).
Dieses Ergebnis deckt sich übrigens auch mit dem Beleg von menschlichen Werkzeugen, die deutlich älter als 2 Millionen Jahre alt sind (vgl. das Buch „Vergessene Archäologie“ von Brandt: https://www.wort-und-wissen.org/produkt/vergessene-archaeologie/, sowie den folgenden Artikel zu „viel zu alten“ Steinwerkzeugen aus Deutschland und Österreich:
https://www.wort-und-wissen.org/artikel/pliozaene-werkzeuge/).
Zielgruppe: Trotz seines hohen wissenschaftlichen Anspruchs bleibt das Werk für alle, die mit akademischen Texten vertraut sind, gut lesbar. Fachbegriffe werden jeweils erklärt und historische Entwicklungen sowie komplexe Zusammenhänge werden schrittweise entwickelt. Als besonders hilfreich erweisen sich die häufigen Hervorhebungen zentraler Aussagen sowie die zahlreichen Abbildungen zur Veranschaulichung. So gelingt der Spagat, einerseits Fachwissenschaftler und andererseits auch interessierte Laien abzuholen.
Fazit: Brandt zeigt entgegen des evolutionären Standardmodells auf, dass die
Laetoli-Spuren tatsächlich von echten, wenn auch fossil nicht überlieferten, Menschen stammen und nicht von Australopithecus afarensis. Damit entfällt ein bedeutendes Indiz für eine Affenabstammung des Menschen, und die Abgrenzung zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Formen wird bestätigt. Wenn ich das Werk mit einem einzigen kurzen Satz beschreiben müsste, würde ich sagen: Das Buch ist ein sachlich fundierter, gründlicher Großangriff auf das Standardmodell zur Evolution des Menschen, weil es zeigt, dass sich in Laetoli Menschen schon zu einer Zeit typisch menschlich zweibeinig fortbewegten, in der es sie laut heutigen evolutionären Modellen noch gar nicht hätte geben dürfen.

Benjamin Scholl

 

Die Schlange als Symbol des Bösen

Schon viele haben sich die Frage gestellt, warum in der biblischen Urgeschichte in Genesis 3 die Versuchung dem ersten Menschenpaar, Eva und Adam, ausgerechnet als Schlange (hebr. nachasch) gegenübertritt. Die Schlange bringt die ersten Menschen schließlich zum Abfall von Gott und damit zur Sterblichkeit. Im Neuen Testament in Offenbarung 12,9 heißt es schließlich, dass „der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt“ (aus dem Himmel) auf die Erde hinabgeworfen wird. Interessant ist hier die griech. Bezeichnung „ho ophis ho archaios“ für „die alte Schlange“. Zum einen wird dasselbe Wort „ho ophis“ in Genesis 3,1 in der Septuaginta (den ältesten Übersetzungen des Alten Testaments in Griechisch; 1Mo–5Mo ca. ab Mitte des 3. Jh. v. Chr.) verwendet. Zum anderen spielt das Wort „archaios“, was u. a. so viel wie „anfänglich“, „von Anfang an bestehend“ oder „uralt“ bedeutet, wahrscheinlich auf den Schöpfungsbericht an: So steht „En arché …“, „Im Anfang“ wörtlich in der Septuaginta in 1. Mose 1,1 sowie in Johannes 1,1. Mit ähnlichen Worten wird in Johannes 8,44 der Teufel als „Menschenmörder von Anfang an“, „ap‘ archés“, und als „Vater der Lüge“ bezeichnet. Danilović (2022, 5) fasst es so zusammen: „Es ist […] allgemein bekannt, dass die spätere jüdische und christliche Tradition die Schlange mit dem Teufel, dem gefallenen Engel Satan, identifizierte“.

In Kanaan, Ägypten und Mesopotamien (s. Abb. 1) war die Schlange zudem mit einer Vielzahl von Zaubern, Gottheiten und Dämonen verbunden (Danilović 2022, 6–9). Relevant waren vor allem die Aspekte: Gefahr (giftiger Schlangenbiss), Heilung (Gegengift), Verjüngung (Häutung) und Fruchtbarkeit. So wurden Schlangen symbolisch häufig mit dem Fruchtbarkeitsgott Baal in Kanaan sowie insbesondere mit Tempelprostitution in Verbindung gebracht (S. 10f). Zahlreiche entsprechende Abbildungen, insbesondere von bronzenen Schlangen ab dem 17./16. Jh. v. Chr. (vgl. dazu 4Mo 21,6-9), finden sich z. B. bei Münnich (2008).

Abb. 1 Schlangendarstellungen aus Mesopotamien: Der Schlangengott Ningishzida auf der Trankopfervase des sumerischen Königs Gudea (konventionell ca. 2100 v. Chr.). (Ernest de Sarzec, Public Domain)

 

Danilović (2022, 12) meint trotz dieser vielfältigen historischen Bezüge, dass die Rolle der Schlange in Genesis 3 am besten direkt aus dem Text bestimmt werden sollte. Daraus geht hervor, dass die Schlange „eine negative Figur ist, sie täuscht und fordert die Frau auf, die Gebote zu brechen“ (S. 12). Außerdem ist die Schlange auch diejenige, die dem verheißenen „Nachkommen der Frau“ (1Mo 3,15) „in die Ferse stechen wird“; hier wird dasselbe hebr. Wort „schuph“ verwendet, wie beim Zermalmen des Kopfes der Schlange durch den Nachkommen der Frau. „Diese Stelle wurde dann in der Kirche als eine messianische Stelle, die auf Christus verweist, verstanden“ (Danilović 2022, 4). Somit wird als Eigenschaft der Schlange insbesondere der gefährliche Schlangenbiss in Genesis 3 betont.

Doch wie gefährlich sind Bisse von Schlangen eigentlich? Tyagi & Tilak (2022, 1-4) und Statista (2016) führen jeweils die meisten menschlichen Todesfälle pro Jahr je Tiergruppe auf. Doch streng genommen sind einige der dort aufgeführten Tiere nicht an sich gefährlich, sondern lediglich die von ihnen übertragenen Krankheiten, was auf ca. 700.000 bis 725.000 durch Mücken veursachten Todesfällen und die ca. 10.000 bis 15.000 durch Tsetsefliegen und Raubwanzen verursachten Todesfälle zutrifft – sowie auf die Mehrheit der – je nach Studie – 10.000 bis 100.000 Todesfälle durch Süßwasserschnecken. Auch bei den ca. 25.000 bis 60.000 Todesfällen bei Hunden/Wölfen gehen zu einem Großteil auf Tollwut zurück. Krokodile verursachen durch ihre Angriffe ca. 1000 bis 5000 Todesfälle vor allem in Afrika. Elefanten und Flusspferde zertrampeln bzw. zerbeißen jeweils ca. 100 bis 500 Menschen im Jahr. Bei Löwen, Tigern und Leoparden sowie bei Haien sind es jeweils noch weniger direkt tödliche Angriffe.

Giftschlangen sind hingegen jährlich für ca. 50.000 bis 138.000 Todesfälle verantwortlich – das ist viel mehr als bei anderen giftigen oder direkt tödlich angreifenden Tieren. Die Zahl derjenigen mit dauerhaften schweren Behinderungen oder Amputationen liegt sogar noch drei Mal höher.

Zu den Schlangen mit den meisten Todesopfern gehören Vipern (Abb. 2), Kobras und Giftnattern. Es gibt über 600 Arten von Giftschlangen, von denen 85 als „medizinisch höchst relevant“ eingestuft werden (Glanville et al. 2025, 1). Jede Schlange erzeugt jeweils 5 bis 70 einzigartige Proteingifte mit unterschiedlichen Ausprägungen – zum Teil sogar innerhalb derselben Art (ebd.). Das macht die Herstellung von Gegengiften so kompliziert.

 

Abb. 2 Sandrasselotter-Arten (hier die auch in Israel heimische Arabische Sandrasselotter) gehören aufgrund ihrer weiten Verbreitung zu den Giftschlangen mit den meisten menschlichen Todesfällen weltweit. (RatioTile, CC BY-SA 4.0)

Fasst man die Ergebnisse zusammen, so sind Giftschlangen selbst im Zeitalter von im Labor hergestellten Gegengiften die Tiere, die direkt die meisten Menschen töten. Dies passt erstaunlich gut zur in Genesis 3 dargestellten tief verwurzelten Feindschaft zwischen Mensch und Schlange seit dem Sündenfall. Somit scheint insbesondere die Eigenschaft des zwar erst im Laufe der Zeit tödlich wirksamen Schlangengiftes ein wichtiger Grund zu sein, warum das Böse den ersten Menschen in Form einer Schlange gegenübertritt. So wird in der Genesis auch die Sünde, also der Abfall von Gott, dargestellt: Sie ist tödlich, aber ihre Folgen treten nicht immer sofort zutage.

[Danilović A (2022) “And the serpent was craftier of all animals of the field” (Gen. 3:1). The Motif of Snake in Gen. 3. Godišnjak, Year ХХI, No. 21, 1–15, doi 10.7251/CPBFSVO2221001 • Münnich M (2008) The Cult of the Bronze Serpents in Ancient Canaan and Israel. In: Schwartz BJ, Melamed A & Shemesh A (eds.) Iggud. Selected Essays in Jewish Studies. Vol. I., 39–56, https://www.academia.edu/4512018 • Statista (2016) Anzahl der jährlichen Sterbefälle weltweit infolge einer Begegnung mit Tieren nach Tierart, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554329 • Tyagi BK & Tilak R (2022) Which is the world’s deadliest animal: a lion, tiger, shark, snake or mosquito? J. Med. Arthropodol. & Public Health 2, 1–7] B. Scholl

Neues aus unserer Forschung

Anpassungen bei Höhlenfischen – darwinistisch oder nach Plan?

Special Paper von Reinhard Junker

Blinde Höhlenfische, die dauerhaft in völlig lichtlosen Höhlen leben, werden seit vielen Jahrzehnten intensiv erforscht. Sie gelten als Paradebeispiel für Rückbildungen (Rudimentation). Auffallend sind die Rückbildung der Augen und die Reduktion oder der Verlust der Pigmentierung. Es gibt aber auch zahlreiche konstruktive Veränderungen wie Verstärkungen von Sinnesleistungen (Geschmack, Geruch und Mechanosensorik), Änderungen in der Anatomie (z. B. Veränderungen des Schädels, Gehirns und des Herzens), Veränderungen im Stoffwechsel und Veränderungen im Verhalten. Den gesamten Merkmalskomplex von Höhlenfischen kann man daher keineswegs unter dem Stichwort „Rückbildung“ subsummieren.
Genetische Analysen zeigen, dass sich mehrere Populationen unabhängig voneinander an das Höhlenleben angepasst haben. Trotz einiger Unterschiede sind die Höhlenfischmerkmale insgesamt auffallend ähnlich. In diesem Special Paper werden unterschiedliche mögliche Ursachen für die Höhlenfischmerkmale dargestellt und diskutiert. Während bis etwa zur Jahrtausendwende die klassischen darwinistischen Faktoren Mutation, Selektion und Gendrift im Vordergrund standen, spricht aufgrund neuerer Forschungen einiges dafür, dass in den normalen Oberflächenformen bereits vorhandene Variation eine große Rolle spielt. Außerdem gibt es zunehmend Belege für epigenetische Steuerung und für plastische Reaktionen (durch Umweltreize ausgelöste Veränderungen durch Abruf von Variationsprogrammen). Vorhandene Variation, Epigenetik und Plastizität kann man als geschaffene Variationsprogramme interpretieren. Bereits vorhandene Anpassungsmöglichkeiten können auch erklären, warum und wie Höhlenfischmerkmale in relativ kurzer Zeit entstehen.

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Über die geschaffene Vielfalt der Lichtenergienutzung des Lebens

Special Paper von Boris Schmidtgall

Der Energiestoffwechsel ist ein zentraler Bestandteil aller Organismen, wobei die grundlegende Energiequelle für nahezu alle Lebewesen das Sonnenlicht ist. Der Prozess, durch den das Sonnenlicht genutzt wird, heißt Photosynthese. Hierbei wird die Energie des Lichts aus Photonen extrahiert und in Form von chemischen Molekülen gespeichert, die anschließend im Rahmen von Vitalfunktionen genutzt werden. Die Photosynthese wird durch Photosyntheseapparate (PA) betrieben – hochkomplexe Gesamtheiten aus mehreren aufwendig gebauten molekularen Maschinen, die in feiner Abstimmung miteinander zusammenwirken. In der Natur gibt es drei verschiedene Formen von PA, die sich sowohl hinsichtlich ihrer Beschaffenheit als auch ihrer Funktion grundlegend unterscheiden. Die Unterscheidung der Typen von PA erfolgt zum einen anhand der für den Lichteinfang genutzten molekularen Komponenten (Chlorophyll oder Rhodopsin) und zum anderen daran, ob Sauerstoff erzeugt wird (oxygene PA) oder nicht (anoxygene PA).
In dem Artikel werden die verschiedenen Arten der Photosynthese beschrieben und miteinander verglichen. Darüber hinaus wird darauf eingegangen, welche Herausforderungen zu meistern sind, damit die Photosynthese Leben ermöglichen kann. Zum einen müssen die PA vor Schäden durch Licht geschützt und ständig repariert werden und zum anderen müssen die molekularen Komponenten der PA hochgradig exakt angeordnet sein, damit die Elektronentransfers ausreichend schnell stattfinden können. Insgesamt zeigt sich, dass das Vorhandensein dreier grundlegend verschiedener Arten von Photosynthesen in keiner sinnvollen Weise durch gemeinsame Abstammung erklärt werden kann – separate Schöpfung erklärt diesen Befund weit besser. Ebenso spricht die hochgradig exakte Anordnung, die präzise und faszinierend effiziente Funktionsweise der PA sowie der Schutz vor Schäden viel eher für intelligente Urheberschaft als evolutionäres „trial-and-error“.

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Schöpfung erleben: Wanderung durch die Wutachschlucht

Abb. 1: Dr. Martin Ernst erklärt die Herkunft eines Gipsbrockens (=Keuper) in der Wutachschlucht.

Ein Klassiker im Jahresprogramm von Wort und Wissen ist die Wanderung durch die Wutachschlucht am Rande des Hochschwarzwaldes. Die Exkursion ist eine eindrückliche Kombina-tion aus einer geologischen und einer botanischen Führung in Gottes herrlicher Natur für Jung und Alt. Es wurde uns Teilnehmern sehr verständlich vermittelt, dass Schluchtentstehung und Landschaftsveränderung durch katastrophische Einflüsse sehr schnell passieren können und dass Gott die Vielzahl der Bestäubungsvorgänge in einer Blüte mit Genialität und auch Humor geschaffen hat.

Untergebracht waren wir ca. 35 Teilnehmer in zwei gemütlichen Freizeitheimen in Lenzkirch im Südschwarzwald. Am Freitagabend wurden wir von Dr. Markus Merk und Dr. Martin Ernst in die Geologie der Wutachschlucht und deren rasche Entstehung eingeführt. Die Biologin Dr. Eva-Maria Bauer und Dr. Reinhard Junker, denen die Leitung der botanischen Seite oblag, bereiteten uns auf die zu erwartenden botanischen Entdeckungen vor. Und das Besondere des ganzen Wochenendes war: Für alle Kinder und Jugendlichen gab es ein eigenes Parallelprogramm, das von Achim Zimmermann gestaltet wurde. Im Rahmenprogramm und auf der Wanderung wurden den Jugendlichen in altersgemäßer Weise ähnliche geologische und botanische Inhalte wie den Erwachsenen vermittelt.

Abb. 2: Aufstieg durch die Lotenbachklamm

Am Samstag haben wir dann bei überraschend gutem Wetter zuerst einen Aussichtspunkt oberhalb der Wutach besucht, wo uns Markus Merk die geologischen Schichten der Wutachschlucht vom Grundgebirge über Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper und verschiedenen Juraschichten erklärt hat. Alles mit Blick über das Tal der Urwutach bis hin zum fernen Feldberg. Anschließend folgte eine mehrstündige Wanderung hinab in die bis zu 180 m tiefe Wutachschlucht. Wir staunten immer an den Aufschlüssen der Muschelkalkwand der Wutachflühen über das, was die Geologen dort herauslesen können. Im von uns mit Hämmern aufgeschlagenen Muschelkalkbrocken konnten wir sogar noch das Watt riechen, das hier vor langer Zeit war und das wir nun versteinert in der Hand hielten. Nach einem kräftigen Schauer und einer Mittagsrast in der Schattenmühle stiegen wir durch die wild-romantische Lotenbachklamm wieder auf zu unserem Bus.

Der nächste Stopp führte uns zu einem Aufschluss, der für alle Fossiliensammler ein Höhepunkt werden sollte. Ob mit oder ohne Geologenhammer, man konnte die im Jura fossilisierten Schnecken, Muscheln oder Ammoniten so aus dem Gestein entnehmen. Gerade auch für die Jugendlichen ein eindrückliches Erlebnis. Die geologische Wanderung wurde auf einem Aussichtspunkt beendet, der das Urtal der Wutach vor der Umlenkung zwischen zwei Hügeln zeigte.
Dieser Exkursionstag wäre aber nur halb so spannend gewesen, wenn nicht Eva-Maria Bauer und Reinhard Junker uns, mit Botaniker-Lupen ausgestattet, immer wieder neue Bl

Abb. 3: Dr. Eva-Maria Bauer erklärt die Insektentäuschblume Aronstab.

ütenformen und teilweise humoristische Bestäubungstechniken erklärt hätten. Am eindrücklichsten war die „beheizte Insektentäuschblume“ des Aronstabs: Durch Aasgeruch werden Fliegen angelockt, auf dem glatten Hüllblatt rutschen sie durch Reusenhaare hindurch in den inneren Kessel der Blüte und sitzen in der Falle. Durch mitgebrachten Pollen bestäuben sie beim Herumlaufen die weiblichen Blüten. Ist ihr Job erledigt, vertrocknen die Reusenhaare am nächsten Tag und die Fliegen können wieder in die Freiheit entweichen. Ob Saftmale, Katapultbewegungen oder Mimikry: Wir haben gesehen und staunend gelernt, dass hinter allem ein genialer, kreativer und humorvoller Schöpfer steht.

Die Kombi aus erlebter Schöpfung, Geologie und der von Gott wunderbar geschaffenen Botanik hat uns dann am Abend zu einem neuen Lob des Schöpfers geführt. Ich kann nur Jung und Alt und die Vielen, die schon immer mal dabei sein wollten, ermutigen, nächstes Jahr dabei zu sein.

Stephan Schmitz

Verschieden von Anfang an

Ein neues Überblickswerk veranschaulicht den aktuellen Stand der Schöpfungsforschung im Bereich der Lebenswissenschaften.

Hössjer, Ola et al.: A Creation Science Perspective on the origin of diversity in biological life. STH Academic 2026, 256 S. Softcover, 17 x 23 cm; 23,90 €.

Im Jahr 2024 fand in Malmö (Schweden) die erste Nordic Creation Research Conference statt – mit Beteiligung von drei langjährigen Mitarbeitern von W+W. Das Kernthema dieser internationalen Konferenz war „Ursprung der Diversität in der Biologie“. Es ging darum, die Ursachen der Variation bzw. Verschiedenheit der Organismen zu verstehen und einzuschätzen, inwieweit sie Auskunft über Ursprungsfragen ermöglichen. Jeder Referent verfasste einen ausführlichen Artikel auf Englisch, der den Inhalt des Vortrags in schriftlicher Form wiedergibt. Alle Referenten teilen die biblisch begründete Überzeugung, dass Gott die Lebewesen „nach ihrer Art“ geschaffen hat – das heißt einzigartig und nicht als Resultat einer langen gemeinsamen Abstammungsgeschichte.
In den Beiträgen wird aus der Perspektive von Wissenschaftsdisziplinen wie Biologie, Molekularbiologie/Genetik, Chemie und Thermodynamik dargelegt, warum die augenfällige, reiche Diversität in der Natur besser mit der biblischen Lehre einer geschaffenen Vielfalt zu erklären ist als mit der Lehre Darwins und seiner Nachfolger. Das auf Englisch verfasste Buch eignet sich für alle, die einen tieferen fachlichen Einblick in Themen aus der aktuellen Forschung erhalten wollen.
Die Referenten der Konferenz waren sich sicher: „Wir sind nah daran, ein schlüssiges Schöpfungsmodell aufzustellen.“

W+W-Kalender 2027 und neuer Fotowettbewerb

Der neue W+W-Kalender für das Jahr 2027 ist verfügbar. Für die aktive Mitarbeit und die Einsendungen aller Teilnehmer möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Auch im nächsten Jahr ist wieder ein Fotowettbewerb vorgesehen.

Wir freuen uns auf vielseitige Aufnahmen, die die Arbeitsbereiche von W+W beleuchten: Archäologie/Geschichte, Biologie, Geowissenschaften, Kultur & Geschichte, Philosophie, Physik und Wirtschaft. Zur Teilnahme am Wettbewerb 2027 schicken Sie Ihre Fotos bitte mit vollständiger Angabe Ihrer Postanschrift an die folgende E-Mail-Adresse: fotowettbewerb@wort-und-wissen.org. Pro Teilnehmer können maximal drei Bilder eingeschickt werden. Die Voraussetzungen sind, dass Sie selbst Urheber und somit Fotograf der Fotos sind und dass die Bilder im Querformat aufgenommen wurden. Bitte vermerken Sie des Weiteren in der E-Mail, was auf den jeweiligen Fotos dargestellt ist, z. B. Name, Bezeichnung oder Ortsangaben. Der Teilnahmeschluss ist der 1. Mai 2027; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Jury wählt aus allen Einsendungen die Bilder für den neuen Kalender aus. Neben ästhetischen und qualitativen Kriterien spielen auch die Originalität sowie die Verknüpfung zu den W+W-Fachbereichen eine zentrale Rolle. Sollte Ihr Foto für den kommenden Kalender ausgewählt werden, erhalten Sie drei Kalender kostenlos und für jedes im Kalender verwendete Foto einen frei wählbaren W+W-Artikel aus dem Onlineshop im Wert von max. 20 EUR. Im Vorfeld vielen Dank für Ihre Teilnahme – wir freuen uns auf Ihre Bildbeiträge.

STUDIUM INTEGRALE JOURNAL

Das evolutionskritische Magazin

Themen Heft 1 / 2026
• B. Scholl: Missverständnisse über Evolution. Wird die Entstehung der Arten häufig falsch verstanden?
• R. Junker: Die großen Trends in der Fossilüberlieferung der Lebewesen. 1. Vorhersagen, fossile Abfolgen und Abgrenzbarkeit größerer Gruppen
• N. Buijink: Endogene Retroviren – evolutionäre Narben oder konzipiert für eine bestimmte Funktion?
• B. Scholl: „Schmetterlingsdoppelgänger“ aus dem Erdmittelalter
• P. Borger: Überraschung bei Hammerhaien. Kopfform und genetische Merkmale passen nicht zusammen
• B. Schmidtgall: 40.000 Jahre alte RNA?
• R. Schäffer: Zanclianische Megaflut des Mittelmeers. Neue Belege für einzigartige Flutkatastrophe
• L. Schneider: Wie bestimmt man das Alter von Sternen?
• A. Ehrmann: Heliumplanet ohne Sauerstoff und Stickstoff
• B. Kilchör: Keilschriftliche Einflüsse auf die Bibel – wann und wie?

Streiflichter: Dramatisch schneller Gletscherrückzug in der Antarktis • Entstehung eines klassischen Sedimentgesteins binnen Jahrzehnten • Eine keilschriftliche Bulle aus Jerusalem – und was sie uns zu sagen hat • Super organisierte Fadenwürmer • Leisten Mäuse Erste Hilfe? • Kollektive Intelligenz bei Ameisen „menschenähnlicher“ als bei Schimpansen • Papageien lernen als einzig bekannte Tiere von Dritten • Dinosaurier mit Hufen? • Der „Wundersaurier“ Mirasaura • Plötzliches Erscheinen der Flugsaurier bestätigt • Himmlisch gesteuert – Bogong-Falter auf Sternenkurs • Eine stachelige Angelegenheit
Jahresabo (2 Ausgaben; je 64–72 S.): 16,– € (außerhalb D: 19,–) / 23,– SFr (Studenten/Schüler: 11,– €; außerh. D: 14,– / 15,– SFr); Einzelheft: 9 €; älteres Kennenlernexemplar 4,– € / 6,– SFr (jeweils inkl. Versandkosten; Bestellung mit beiliegendem Coupon)

Veranstaltungen

Regionaltagung Hannover (14. 11. 2026, 9:45 – 19:00)
Ort: Koinonia Calvary Chapel Hannover, Herrenstraße 8a, 30159 Hannover
Vorträge und Referenten
• Prof. Dr. Peter Imming: 1. Rätsel der Schöpfung: Schuf Gott Gifte? 2. Wunder der Biochemie in unserem Körper
• Dr. Martin Heide: 1. Die Genauigkeit der neutestamentlichen Überlieferung an einem Textbeispiel (Joh 1,1-18) 2. Die reale Welt der Könige und Propheten der alttestamentlichen Zeit
• Prof. Dr. Eduard Siemens: Weltuntergang durch Umweltkatastrophe? – ein biblischer Blick
Anmeldung & Infos 

Regionaltagung West (21. 11. 2026, 9:30 – 18:00)
Ort: E. Ch. B. Gemeinde e. V., Zollhausstraße 121, 52353 Düren-Birkesdorf
Vorträge und Referenten
• Dr. Peter Borger: 1. Evolutionsmechanismen – wo Darwin grundlegend falsch lag 2. Die Codes des Lebens entschlüsselt – die Zelle als Computer
• Dr. Boris Schmidtgall: 1. Transhumanismus – die nächste Stufe der Menschheitsgeschichte? 2. Moderne Bioethik im Licht der biblischen Offenbarung
Anmeldung & Infos

Regionaltagung München (28. 11. 2026, 10:00 – 17:00)
Ort: FeG München Mitte, Mozartstr. 12, 80336 München
Referenten und Themen:
• Prof. Dr. Peter Imming: 1. Entstehung der ersten Zellen: Wie wir der Erklärung näher gekommen sind 2. Die weltweite Drogenschwemme. Was wir über Drogen wissen müssen und wie wir ohne sie glücklich werden können
• Dr. Boris Schmidtgall: 1. Photosynthese-Apparaturen: genial eingerichtete Energieversorgungssysteme 2. Wie Zellen sich selbst reparieren
Anmeldung & Infos