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Ergebnisse der Wort und Wissen Klima-Arbeitsgruppe (W+W Klima AG)


Die Einzeldateien (pdf) zum Download (Stand 25.06.2025):

Allgemeine Hinweise

Warum das Thema Klimawandel bei Wort und Wissen
Der Klimawandel ist weltweit in aller Munde. Wissenschaftler versuchen, das Klima zu verstehen und künftige Klimaveränderungen vorherzusagen.
Die meisten stufen die Folgen dieser Veränderungen als bedrohlich für Mensch und Natur ein und fordern Regierungen auf, entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die Politiker reagieren mit weltweiten Klimaabkommen mit Selbstverpflichtungen, die hauptsächlich darauf abzielen, den Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu verringern.
Es gibt aber auch andere Stimmen, die die Aussagen des IPCC (Weltklimarat) kritisieren, den menschengemachten Anteil am Klimawandel anzweifeln oder die Klimamaßnahmen als ungeeignet bzw. schädlich einschätzen.
Wort und Wissen wird immer wieder gefragt, zu diesem Themenkomplex eine Stellungnahme herauszugeben. Typische Fragen sind:
  • Welche Klimafakten sind unumstößlich und wo fängt die subjektive Interpretation an?
  • Findet Klimawandel über natürliche Klimaschwankungen hinaus statt?
  • Inwieweit ist der Mensch für den aktuell wahrgenommenen Klimawandel verantwortlich?
  • Sind die IPCC-Berichte wissenschaftlich fundiert und objektiv?
  • Wie zuverlässig sind Klimavorhersagen?
Zur Beantwortung dieser Fragen hat Wort und Wissen eine Klima-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.
Diese Arbeitsgruppe, die W+W KlimaAG, hat sich der Herausforderung gestellt, auf diese Fragen möglichst neutrale, wissenschaftlich fundierte Antworten zu finden.
Dies ist in der Tat eine große Herausforderung, da das Thema wissenschaftlich hochkomplex und dazu politisch und emotional sehr geladen ist.
Das Klima wird von vielen Faktoren beeinflusst, die nichtlinear miteinander interagieren. Dies heißt nicht, dass das Klima nicht verstanden werden kann, aber es hat zur Folge, dass vereinfachte Betrachtungen schnell in die Irre führen können.
Fast jeder hat zu dem Thema Klimawandel eine Meinung, aber zu oft beruht diese nicht auf wissenschaftlich fundierten Informationen, sondern auf persönlichen Überzeugungen, die durch Darstellungen in den Medien gespeist werden.
Im Internet kann man ungefiltert die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema Klimawandel mit Überzeugung dargestellt finden von „Die Welt geht morgen unter“ bis „Es gibt keinen Klimawandel“.
Ziel und Hoffnung der W+W KlimaAG ist es, hier eine solide Orientierungshilfe zu sein.
Die W+W KlimaAG hat ihre Ergebnisse in mehreren Präsentationen zusammengefasst und stellt diese hier online zu Verfügung.
Diese Ergebnisse sollen helfen, die eigentlichen Fakten zu erkennen, Falschaussagen zu entlarven und eine möglichst objektive Sicht auf das Thema Klimawandel zu bekommen.
Begriffserklärungen und Verweise
Wetter und Klima:
  • Wetter beschreibt den momentanen Zustand der Atmosphäre (z.B. Temperatur, Druck, Dichte, Wind).
  • Klima ist per Definition der 30-Jahre Durchschnitt des atmosphärischen Zustandes.
Globales Klima:
Es gibt verschiedene Klimazonen, das über die Erde gemittelte Klima wird als globales Klima bezeichnet.
Klimaerwärmung:
Genau genommen kann sich das Klima nicht erwärmen, sondern: Die globale Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche nimmt zu und infolgedessen die thermische Energie der Erdatmosphäre. In diesem Sinne wird der inzwischen gängige Begriff Klimaerwärmung in den Ergebnispräsentationen der W+W KlimaAG verwendet.
IPCC AR6 Verweise beziehen sich auf den 6. Sachstandbericht der Arbeitsgruppe 1 des Weltklimarats: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_FullReport.pdf
Gesamtfazit der W+W KlimaAG: Klimawandel findet statt – kein Grund zur Panik
  • Das Klima wandelt sich im Laufe der Zeit aufgrund bekannter natürlicher Einflussfaktoren
  • Die Vergangenheit zeigt: Die Erde verkraftet erhebliche Klimaschwankungen
  • Globaler Temperaturanstieg hat Vor- und Nachteile, Weltuntergangsstimmung ist nicht angebracht
  • Der aktuell beobachtete schnelle Klimawandel ist maßgeblich vom Menschen mit verursacht
  • Weitere Forschung ist notwendig, z.B. um Wolkenbildung und CO2-Senken besser zu verstehen
  • Es ist sehr fragwürdig, ob der Mensch das Klima kontrollieren und bestimmen kann
  • CO2-Reduktion um jeden Preis ist weder technisch noch wirtschaftlich umsetzbar
  • Beidseitige starke Lobbys verzerren wissenschaftliche Ergebnisse und kapern die Klimadebatte
  • Folglich ist es unrealistisch zu erwarten, dass Klimaziele politisch umgesetzt werden
  • Viel sinnvoller ist es, Industrie und Wirtschaft nachhaltig an Klimaveränderungen anzugleichen
  • Verantwortungsvolles Handeln ist angebracht, auch unabhängig vom Klimawandel
  • Klimarettung oder Leugnung des Klimawandels wird für viele zur Ersatzreligion
  • Christen haben den Auftrag, als Hoffnungsträger auf den einzig wahren Retter hinzuweisen

Die Einzelthemen

1) Übersichtspräsentation (pdf: hier)
Die Übersichtspräsentation enthält einerseits eine Kurzfassung der wichtigsten Ergebnisse der W+W KlimaAG, andererseits einige Gegenargumenten zum menschgemachten Klimawandel und Antworten darauf.
Nach einer Kurzeinführung zu Klima, Klimawandel und Klimaforschung wird anhand von Temperaturmessungen der letzten 120 Jahren gezeigt, wie man schrittweise von landesweiten Mittelwerten auf Monatsebene zu globalen Mittelwerten auf Jahresebene gelangt.
Danach werden weitere Anzeichen für globale Erwärmung, sowie eine Übersicht der wichtigsten Klimaeinflussfaktoren dargestellt.
Anschließend wird die Meinung der Deutschen zum Thema Klimawandel gezeigt und werden kritische Fragen an den menschgemachten Klimawandel besprochen.
Zum Schluss wird unsere Verantwortung für Umwelt und Klima angesprochen. Christen handeln nicht aus Angst oder Fanatismus, sondern aus Liebe zum Schöpfer.
2) Bekannte Klimafakten (pdf: hier)
Die Funktionsweise des Wetters wird beschrieben und den Unterschied zwischen Wetter und Klima erklärt.
Die Strahlungsbilanz der Erde, sowie die daraus entstehenden globalen atmosphärischen Zirkulationsmuster werden beschrieben.
Die Erdatmosphäre kann in guter Näherung als grauen Körper beschrieben werden. Daraus lassen sich mit Hilfe des Strahlungsgesetzes von Stefan-Boltzmann die minimale (-18,6 °C) und maximale mittlere Oberflächentemperatur (29,6 °C) ableiten.
Folglich kann die Temperatur der Erde nicht beliebig ansteigen. Allerdings ist 29,6 °C ca. 15 °C mehr als heute, was mit massiven Folgen verbunden wäre.
Die prinzipielle Wirkung von Treibhausgasen wird beschrieben.
Es werden die typischen Anzeichen für eine Erhöhung der durchschnittlichen Oberflächentemperatur der Erde, als markantes Kennzeichen des aktuellen Klimawandels beschrieben.
3) Ursachen Klimawandel (pdf: hier)
Die Ursachen für Änderungen des Erdklimas aus physikalischer Sicht werden besprochen.
Zunächst wird der Begriff Strahlungsantrieb eingeführt, mit dem Veränderungen der Energiebilanz der Erde beschrieben werden. Ein positiver Strahlungsantrieb führt zu Erwärmung, ein negativer Strahlungsantrieb führt zu Abkühlung.
Dann werden die Einflussfaktoren besprochen, die einen positiven oder negativen Strahlungsantrieb verursachen können.
Die astronomischen Einflüsse sind entweder zu klein oder zu langsam, um die aktuell gemessenen Klimaveränderungen zu erklären. Das gilt auch für die weiteren natürlichen Einflüsse, wie globale Meeresoszillationen oder Vulkane.
Die von Menschen verursachten Änderungen beinhalten:
  • Landnutzung und Aerosolen, diese führen zu einem negativen Strahlungsantrieb.
  • Treibhausgase, insbesondere CO2, diese führen zu einem positiven Strahlungsantrieb.
Unklarheiten bestehen hinsichtlich Veränderung der Wolkenbildung und der Effektivität der beiden CO2-Senken Vegetation und Ozeane. Kipp-Punkte werden in näher Zukunft voraussichtlich nicht erreicht.
4) Unsere Verantwortung (pdf: hier)
Viele Christen sind verunsichert, wenn es um das Thema Klimawandel geht. Einige neigen dazu, zum Klimaaktivist zu werden, anderen zweifeln am menschgemachten Klimawandel.
Aus biblischer Sicht sind zwei Dinge wichtig: Gott hält die von Ihm geschaffene Erde in der Hand, und Menschen haben eine Verantwortung für die Schöpfung. Folglich gibt es weder Grund zur Panik, noch zur Ignoranz.
Das 3P-Prinzip (Profit, People, Planet) der modernen Nachhaltigkeitsforschung findet sich bereits in der Bibel zurück in der Form von Gottes Anweisungen durch Moses an das Volk Israel.
Vernünftiges Handeln beinhaltet einerseits die Schonung von Ressourcen mit Bedacht und Augenmaß, andererseits Anpassungen an das sich ändernde Klima. Verschiedene Vorschläge dazu werden besprochen.
Auch die eigene Verantwortung ist relevant, jeder kann einen Beitrag leisten. Fanatismus (Klima als Ersatzreligion) ist dabei nicht angebracht, denn für Christen gilt: Sie tun dies, weil die Erde Gottes wunderschöne Schöpfung ist.
5) Klimamodellierung (pdf: hier)
Eine Prognose des Klimawandels mit Hilfe von Klimamodellen benötigt:
  • Physikalisches Verständnis der atmosphärischen Prozesse
  • Mathematische Beschreibung atmosphärischer Veränderungen, z.B. durch die Navier-Stokes Gleichungen
  • Numerische Modellierung und Berechnung vieler Szenarien mit Hilfe von Supercomputern
  • Globale historische Messdaten von Atmosphäre, Ozeanen, Eisflächen und Landflächen
  • Annahmen zur künftigen Entwicklung von natürlichen und menschlichen Einflussfaktoren
Im Laufe der letzten Jahrzehnten wurde die Qualität von Klimaprognosen signifikant verbessert. Manche atmosphärische Prozesse sind gut verstanden, andere weniger. Aus diesem Grund werden viele Prognosen mit unterschiedlichen Parametern gerechnet (Ensemble-Rechnungen). Auf diese Weise können die Unsicherheiten der Prognosen bestimmt werden.
Die größte Unsicherheit ist der menschliche Faktor. Im IPCC-Bericht AR6 werden daher verschiedene Szenarien präsentiert mit unterschiedlichen Entwicklungen der von Menschen verursachten Treibhausgasen und Schadstoffen.
Neueste Klimamodelle ergeben mit 95% Sicherheit einen weiteren Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur von 1,5 –3,1 °C zwischen heute und dem Jahr 2100.
6) Temperaturrekonstruktion (pdf: hier)
Bei einer Temperaturkonstruktion werden Temperaturanomalien eines gewissen Zeitabschnitts in der Vergangenheit rekonstruiert.
Temperaturrekonstruktionen verwenden unterschiedliche Daten, die jeweils Stärken und Schwächen haben, die sich aber gegenseitig ergänzen können.
Die verwendeten Daten müssen bearbeitet werden, damit sinnvolle Aussagen getroffen werden können. Je weiter in der Zeit zurück, desto schwieriger wird die Datierung der Klimaarchive.
Für den aktuellen Klimawandel sind v.a. Daten der letzten 200 Jahre interessant, weil in diesem Zeitraum die globale Durchschnittstemperatur der Erde sich extrem schnell erhöht hat.
Für die Feststellung, ob der Temperaturanstieg im normalen Rahmen liegt, werden allgemein die letzten 2000 Jahren herangezogen.
Die Temperaturrekonstruktionen der letzten 2000 Jahre zeigen übereinstimmend einen steilen, positiven Temperaturanstieg in den letzten etwa 100 Jahren, die in ihrer Größe jede Temperaturschwankung der letzten 2000 Jahren übertrifft.
7)IPCC, der Weltklimarat (pdf: hier)
Der IPCC (der Weltklimarat) forscht nicht selbst, sondern wechselnde Teams tragen weltweite Forschungsergebnisse in Assessment Reports zusammen.
Die Aussagen des IPCC werden mit entsprechenden Literaturangaben begründet und mit Wahrscheinlichkeitsangaben versehen.
Qualitätssicherungsprozesse sollen einseitige Aussagen verhindern.
Die oft gehörte Behauptung von Kritikern, dass der IPCC wissenschaftlich einseitig und unsauber forscht, ist als Pauschalbehauptung zurückzuweisen.
In einzelnen Punkten mag die Kritik zutreffen, dies ist aber konkret und mit entsprechenden wissenschaftlichen Belegen nachzuweisen.
Die Summary for Policy Makers soll den vollständigen Sachstandsbericht ungefärbt zusammenfassen. Eine gewisse Färbung ist aber nicht immer auszuschließen. In Zweifelsfällen empfiehlt es sich, den vollständigen Bericht zu Rate zu ziehen.

In English (via DeepL)

Individual files (PDF) available for download (as of June 25, 2025):

General Information

Why Climate Change Is a Topic at Wort und Wissen

Climate change is on everyone’s lips worldwide. Scientists are trying to understand the climate and predict future climate changes.

Most consider the consequences of these changes to be a threat to people and nature and are calling on governments to take appropriate countermeasures.

Politicians are responding with global climate agreements that include voluntary commitments, primarily aimed at reducing emissions of the greenhouse gas CO2.

However, there are also other voices that criticize the statements of the IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), question the human-induced component of climate change, or assess climate measures as inappropriate or harmful.

Wort und Wissen is repeatedly asked to issue a statement on this complex of issues. Typical questions include:

  • Which climate facts are indisputable, and where does subjective interpretation begin?
  • Is climate change occurring beyond the scope of natural climate fluctuations?
  • To what extent is humanity responsible for the climate change currently being observed?
  • Are the IPCC reports scientifically sound and objective?
  • How reliable are climate predictions?

To answer these questions, Wort und Wissen has established a climate working group.

This working group, the W+W Climate Working Group, has taken on the challenge of finding answers to these questions that are as neutral and scientifically sound as possible.

This is indeed a major challenge, as the topic is scientifically highly complex and, moreover, politically and emotionally highly charged.

The climate is influenced by many factors that interact with one another in a nonlinear manner. This does not mean that the climate cannot be understood, but it does mean that oversimplified analyses can quickly lead people astray.

Almost everyone has an opinion on climate change, but all too often these opinions are not based on scientifically sound information, but rather on personal beliefs fueled by media coverage.

On the internet, one can find a wide variety of unfiltered opinions on climate change presented with conviction, ranging from “The world will end tomorrow” to “There is no climate change.”

The goal and hope of the W+W Climate Working Group is to serve as a reliable guide on this topic.

The W+W Climate Working Group has summarized its findings in several presentations and is making them available online here.

These findings are intended to help identify the actual facts, debunk false claims, and gain as objective a perspective as possible on the topic of climate change.

Definitions and References

Weather and Climate:

  • Weather describes the current state of the atmosphere (e.g., temperature, pressure, density, wind).
  • Climate is, by definition, the 30-year average of atmospheric conditions.

Global Climate:

There are various climate zones; the climate averaged across the Earth is referred to as the global climate.

Climate Warming:

Strictly speaking, the climate cannot “warm up”; rather, the global average temperature of the Earth’s surface is increasing, and consequently, so is the thermal energy of the Earth’s atmosphere. In this sense, the now-common term “global warming” is used in the W+W Climate Working Group’s presentations of results.

IPCC AR6 references refer to the Sixth Assessment Report of Working Group I of the Intergovernmental Panel on Climate Change: https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_FullReport.pdf

Overall conclusion of the W+W Climate Working Group: Climate change is occurring—but there is no reason to panic
  • The climate changes over time due to known natural factors
  • History shows that the Earth can withstand significant climate fluctuations
  • Global temperature rise has both advantages and disadvantages; doomsday scenarios are unwarranted
  • The rapid climate change currently being observed is largely caused by human activity
  • Further research is necessary, e.g., to better understand cloud formation and CO₂ sinks
  • It is highly questionable whether humans can control and determine the climate
  • CO₂ reduction at any cost is neither technically nor economically feasible
  • Powerful lobbies on both sides distort scientific findings and hijack the climate debate
  • Consequently, it is unrealistic to expect climate goals to be implemented politically
  • It makes much more sense to adapt industry and the economy to climate change in a sustainable manner
  • Responsible action is called for, even independently of climate change
  • For many, “saving the climate” or denying climate change has become a substitute religion
  • Christians have a mission to point people toward the one true Savior as bearers of hope

The Individual Topics

1) Overview Presentation (PDF: here)

The overview presentation contains, on the one hand, a summary of the most important findings of the W+W Climate Working Group and, on the other hand, several counterarguments regarding human-caused climate change and responses to them.

Following a brief introduction to the climate, climate change, and climate research, temperature measurements from the past 120 years are used to demonstrate how one gradually moves from nationwide monthly averages to global annual averages.

Subsequently, further evidence of global warming is presented, along with an overview of the most important factors influencing the climate.

Next, the German public’s views on climate change are presented, and critical questions regarding human-induced climate change are discussed.

Finally, our responsibility toward the environment and climate is addressed. Christians act not out of fear or fanaticism, but out of love for the Creator.

2) Well-Known Climate Facts (PDF: here)

The mechanics of the weather are described, and the difference between weather and climate is explained.

The Earth’s radiation balance, as well as the resulting global atmospheric circulation patterns, are described.

The Earth’s atmosphere can be approximated as a gray body. Using the Stefan-Boltzmann radiation law, the minimum (-18.6 °C) and maximum average surface temperature (29.6 °C) can be derived from this.

Consequently, the Earth’s temperature cannot rise indefinitely. However, 29.6 °C is approximately 15 °C higher than today’s temperature, which would have massive consequences.

The fundamental effect of greenhouse gases is described.

The typical signs of an increase in the Earth’s average surface temperature—a striking characteristic of current climate change—are described.

3) Causes of Climate Change (PDF: here)

The causes of changes in the Earth’s climate from a physical perspective are discussed.

First, the concept of radiative forcing is introduced, which is used to describe changes in the Earth’s energy balance. Positive radiative forcing leads to warming, while negative radiative forcing leads to cooling.

Next, the factors that can cause a positive or negative radiative forcing are discussed.

Astronomical influences are either too small or too slow to explain the climate changes currently being measured. This also applies to other natural influences, such as global ocean oscillations or volcanoes.

Human-induced changes include:

  • Land use and aerosols, which result in negative radiative forcing.
  • Greenhouse gases, particularly CO₂, which result in positive radiative forcing.

There is uncertainty regarding changes in cloud formation and the effectiveness of the two CO₂ sinks—vegetation and the oceans. Tipping points are not expected to be reached in the near future.

4) Our Responsibility (pdf: here)

Many Christians feel uncertain when it comes to the topic of climate change. Some tend to become climate activists, while others doubt that climate change is caused by humans.

From a biblical perspective, two things are important: God holds the earth He created in His hand, and humans have a responsibility toward creation. Consequently, there is neither reason to panic nor to ignore the issue.

The 3P principle (Profit, People, Planet) of modern sustainability research can already be found in the Bible in the form of God’s instructions through Moses to the people of Israel.

Acting responsibly involves, on the one hand, conserving resources with care and moderation, and on the other hand, adapting to the changing climate. Various proposals on this topic are discussed.

Personal responsibility is also relevant; everyone can make a contribution. Fanaticism (treating climate as a substitute religion) is out of place here, because for Christians, the motivation is this: they do this because the Earth is God’s beautiful creation.

5) Climate Modeling (PDF: here)

Forecasting climate change using climate models requires:

  • A physical understanding of atmospheric processes
  • A mathematical description of atmospheric changes, e.g., using the Navier-Stokes equations
  • Numerical modeling and calculation of many scenarios using supercomputers
  • Global historical measurement data from the atmosphere, oceans, ice sheets, and land areas
  • Assumptions regarding the future development of natural and human factors

Over the past few decades, the quality of climate forecasts has improved significantly. Some atmospheric processes are well understood, while others are less so. For this reason, many forecasts are calculated using different parameters (ensemble simulations). This allows the uncertainties in the forecasts to be determined.

The greatest uncertainty is the human factor. The IPCC AR6 report therefore presents various scenarios with different trends in human-caused greenhouse gases and pollutants.

The latest climate models indicate, with 95% certainty, a further increase in the global average temperature of 1.5–3.1 °C between now and the year 2100.

6) Temperature Reconstruction (PDF: here)

In a temperature reconstruction, temperature anomalies for a specific time period in the past are reconstructed.

Temperature reconstructions use different types of data, each with its own strengths and weaknesses, but which can complement one another.

The data used must be processed so that meaningful conclusions can be drawn. The further back in time we go, the more difficult it becomes to date climate archives.

For current climate change, data from the last 200 years are particularly relevant because the Earth’s global average temperature has risen extremely rapidly during this period.

To determine whether the temperature rise is within normal ranges, the last 2,000 years are generally considered.

Temperature reconstructions for the last 2,000 years consistently show a steep, positive temperature increase over the past approximately 100 years, the magnitude of which exceeds any temperature fluctuation observed over the past 2,000 years.

7) IPCC, the Intergovernmental Panel on Climate Change (PDF: here)

The IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) does not conduct its own research; instead, rotating teams compile global research findings into assessment reports.

The IPCC’s statements are supported by relevant references and accompanied by probability assessments.

Quality assurance processes are designed to prevent one-sided conclusions.

The frequently heard claim by critics that the IPCC conducts scientifically biased and unsound research must be rejected as a sweeping generalization.

The criticism may be valid on specific points, but this must be demonstrated concretely and supported by appropriate scientific evidence.

The Summary for Policymakers is intended to provide an unbiased summary of the full assessment report. However, a certain degree of bias cannot always be ruled out. In cases of doubt, it is advisable to consult the full report.