Wort-und-Wissen-Info 1/2026
Inhalt
- Grußwort von Boris Schmidtgall
- „Evolution“ als Akteur, der „Plug and play“ zur Verfügung stellt
- Bilderrätsel Birkenspanner-Raupe
- Polarbären im Klimawandel: schnelle DNA-Anpassungen als Designprinzip
- Auflösung Bilderrätsel Birkenspanner-Raupe
- Wir suchen Sie: Geowissenschaftler (m/w)
- Jahresabschluss 2025: gerüttelt, gedrückt und noch überfliessend
- Studium Integrale Journal – Das evolutionskritische Magazin
- Fotos für W+W-Kalender 2027
- Jahrestagung 2026
Grußwort von Boris Schmidtgall
Liebe Freunde von Wort und Wissen
Naturwissenschaftler beziehen ihre Motivation hauptsächlich aus der Erwartung, Geheimnisse der Natur zu ergründen oder unerwartete Entdeckungen zu machen. Letztere werden oft als „Paradox“ bezeichnet, was „entgegen der Lehre“ bedeutet. Besonders reich an Paradoxa war die Geschichte der Erforschung der Photosynthese – eines Stoffwechselvorgangs, der vielen von den Pflanzen her bekannt ist. Schon Joseph Priestley hatte 1771 bei der Beobachtung der pflanzlichen Photosynthese den Sauerstoff entdeckt, was die damals allgemein akzeptierte Phlogiston-Theorie widerlegte. Als später der grüne Blattfarbstoff „Chlorophyll“ beschrieben wurde, bestand großes Interesse daran, zu verstehen, wie das Verhältnis von produzierten Sauerstoffmolekülen zu Chlorophyll-Molekülen ist. Mit großer Überraschung wurde festgestellt, dass bei Pflanzen Einheiten aus ca. 2500 Chlorophyll-Molekülen ein O2-Molekül in einem Vorgang erzeugen – man hatte bis dahin mit einem Chlorophyll pro O2 gerechnet. Inzwischen ist bekannt, dass die meisten Blattfarbstoff-Moleküle dem Aufkonzentrieren der Lichtenergie dienen. Einem „Energietrichter“ vergleichbar leiten sie die Energie an den Ort des zentralen Vorgangs: der Übertragung der Energie von Lichtteilchen auf Elektronen. Mit knapp 100 % ist die Effizienz des Transfers extrem hoch und versetzt Forscher bis heute in tiefes Staunen.
Über die Schöpfung staunen, ohne zu spekulieren
Doch auch nach 250 Jahren ihrer Erforschung hält die Photosynthese Überraschungen bereit. Vor Kurzem wurden in einer Tiefe von ca. 1000 m unter der Erdoberfläche Photosynthese betreibende Cyanobakterien entdeckt – und das in tiefster Finsternis! Diesen bemerkenswerten Fund machten die Forscher im großen Höhlennetzwerk der Carlsbad Caverns in New Mexico. Wohl kaum jemand hätte gedacht, dass Cyanobakterien eine solche Umgebung besiedeln würden. Typischerweise bilden sie auf lichtdurchfluteten Oberflächen von Seen im Sommer leuchtend grüne Schichten. Daher spiegeln die Wände der Höhlen ebenfalls ein leuchtendes Grün, sobald das Licht einer Taschenlampe auf sie fällt. Das Geheimnis dieser Lebenskünstler liegt in der Fähigkeit, für Menschen unsichtbares Nahinfrarotlicht nutzen zu können, das im Unterschied zu sichtbarem Licht durch Reflektion bis an den tiefsten Punkt der Höhlen gelangt. Die Nutzung des Infrarotlichts wird durch im Vergleich zu Pflanzen leicht abgewandelte Chlorophyll-Moleküle ermöglicht. Die Forscher selbst jedoch spekulierten in einer Meldung zu diesem Fund auf BBC mehr über außerirdisches Leben, als dass sie über die Bakterien staunten. Wenn es hier solche Organismen gibt, so die Forscher, könnte das irgendwo auf einem Planeten in der Nähe eines schwachen Sterns (roter Zwerg) auch möglich sein. Schließlich könnte unter ähnlichen Bedingungen ähnliches Leben entstanden sein. Eine typische evolutionäre Spekulation: Sie kann nicht überprüft werden, lenkt aber von der offensichtlichen Genialität des Schöpfers ab. Uns veranlassen solche Entdeckungen dagegen zum Lob unseres herrlichen Gottes.
Herzlich, Ihr Boris Schmidtgall
„Evolution“ als Akteur, der „Plug and play“ zur Verfügung stellt
Sind die Gliedmaßen der Vierbeiner und damit auch unsere Hand durch Wiederverwendung eines ganzen Regulations-Gen-Netzwerks entstanden, das zuvor bereits für die Kloake der Fische genutzt wurde? Aber wie kann Evolution ein solches „Plug and play“ durchführen? Es ist nicht verwunderlich, dass dafür Begriffe verwendet werden, die auf einen genialen Schöpfer hinweisen.
Kürzlich wurde in der Wissenschaftszeitschrift Nature (Hintermann et al. 2025)1 von einer wirklich spannenden Entdeckung berichtet. Eine Frage, die die Biologen schon lange beschäftigt und als nicht geklärt gilt, scheint einer Lösung nähergebracht worden zu sein: Die Entstehung der Finger der Vierbeiner bzw. der Landwirbeltiere. Für Befürworter der Evolutionslehre steht diese Frage natürlich im Zusammenhang mit einem der Schulbuchbeispiele eines evolutionären Übergangs: von Fischen zu Vierbeinern. Fische haben Flossen, Vierbeiner haben dagegen Gliedmaßen mit Fingern. Die bislang ungelöste Frage aus der Sicht von Evolutionsbiologen lautet: Sind die Finger aus Flossen entstanden oder handelt es sich um völlig neue Strukturen, um echte Innovationen? Die jüngst publizierten Forschungsergebnisse legen nahe, dass keine der beiden Hypothesen stimmt. Man höre und staune: Die Finger könnten sich aus der Wiederverwendung eines „alten“ Bereichs des Erbguts entwickelt haben, der ursprünglich für die Bildung der Kloake von Fischen, nicht jedoch für deren Flossen zuständig war. Als Kloake wird in der Zoologie der gemeinsame Ausgang von Darm und Geschlechtsorganen bezeichnet; bei vielen Fischen ist allerdings keine echte Kloake ausgebildet, sondern beide Ausgänge liegen nur sehr nahe beieinander.
Was genau haben die Forscher entdeckt? Die Wissenschaftler wollten herausfinden, welche Gene bei der Ausbildung der Finger genutzt werden. Dazu untersuchten sie nicht nur die Gene, die an der Entwicklung der Finger selbst beteiligt sind, sondern auch die umfangreichen sogenannten nichtcodierenden Bereiche des Erbguts, die steuern, welche Gene wann genutzt werden; im Fachjargon: die Expression und Aktivierung der Gene. Diese Regionen werden als „regulatorische Landschaften“ bezeichnet und sind viel größer als die codierenden Regionen, die nur etwa 2 % des Erbguts ausmachen.
Dabei fanden die Forscher beim Vergleich des Erbguts von Mäusen und Fischen heraus, dass beide Arten eine gemeinsame regulatorische Landschaft besitzen, die bei Mäusen an der Entwicklung der Finger beteiligt ist. Im Evolutionsjargon werden solche gemeinsamen Bereiche des Erbguts entfernt verwandter Arten als „konserviert“ bezeichnet, d. h. es hat sich unter Voraussetzung von Evolution über lange Zeiträume nichts Nennenswertes geändert. Anschließend entfernten die Forscher diesen großen regulatorischen DNA-Abschnitt bei Fischen mithilfe der CRISPR/Cas9-Genschere.
Überraschenderweise beobachteten sie einen Verlust der Genexpression in der Kloake, jedoch nicht in den Flossen. Sie interpretieren dies als Indiz dafür, dass das Gensteuerungssystem der Fische für die Ausbildung der Kloake bei Landwirbeltieren zur Entwicklung von Fingern wiederverwendet (kooptiert) wurde. Außerdem mutmaßen sie, dass dies damit zusammenhängen könnte, dass sowohl Kloake als auch Finger Endteile eines umfangreicheren Gebildes darstellen. Im einen Fall handelt es sich um das Ende von Röhren im Verdauungssystem, in anderen um das Ende von Füßen und Händen. Die Autoren um Hintermann schreiben auf Seite 1: „Wir schlagen vor, dass die derzeitige Regulationslandschaft in den distalen [körperfernen] Gliedmaßen bei Tetrapoden [also in den Fingern der Vierbeiner] als Ganzes aus einem bereits vorhandenen Regulationsmechanismus für die Ausbildung der Kloake übernommen wurde.“
So weit, so interessant. Wie aber kann eine umfangreiche (!) „regulatorische Landschaft“ in einen ganz neuen Funktionszusammenhang eingefügt werden? Im Originalartikel äußern sich die Autoren nicht dazu, sie behaupten es nur und stellen die unterschiedliche Nutzung fest, ohne einen Evolutionsweg zu beschreiben. Anders aber in der Pressemeldung ihres Instituts2 und in zahlreichen Wissenschaftsmeldungen: Deren Beschreibungen sind voller Begriffe, die einen handelnden Akteur suggerieren, den es in einer natürlichen Evolution natürlich nicht gibt: Die Entdeckung offenbare eine Evolutionsstrategie, die darin besteht, bereits Vorhandenes wiederzuverwenden anstatt etwas Neues zu schaffen. Ein regulatorischer Bereich des Erbguts für die Bildung der Fischkloake sei umfunktioniert worden, um die Entwicklung der Finger zu steuern – man beachte die Zielorientierung („um … zu“). Es handle sich um ein „eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Evolution innovativ ist und Altes recycelt, um Neues zu schaffen“, wird einer der Autoren, Denis Duboule, zitiert; die genetische Regulation sei „umfunktioniert“ worden.

Abb. 1: Der für die Bildung der Kloake zuständige Bereich des Erbguts von Fischen ist sehr ähnlich zu dem Bereich bei Mäusen, der die Ausprägung der Finger steuert. (Bildquellen: Adobe stock/Unsplash)
In der Computerwelt spricht man von Plug and Play: „einstecken und abspielen“ oder „anschließen und loslegen“, wenn neue Module (wie zum Beispiel neue Kopfhörer) ohne Aufwand in bestehende Systeme integriert werden können. Wie aber kann so etwas funktionieren? Mit Sicherheit nur, wenn ausgefeilt vorgeplant wurde und das bestehende System und neue Bauteile absichtlich so entworfen wurden, dass sie kompatibel sind. Wer aber sollte in der Evolution vorgeplant haben? Wer hat dort Ziele verfolgt und dafür gesorgt, dass überaus komplexe Regulationsnetzwerke per „Plug and Play“ für völlig verschiedene körperbauliche Strukturen verwendet werden können? „Natürlich niemand. Es handelt sich um ungeplante, rein natürliche Evolutionsprozesse“, wäre die Standardantwort führender Evolutionsbiologen. Es ist daher mehr als erstaunlich, dass im Fachartikel von Nature über den Vorgang der angenommenen Kooption (also die Wiederverwendung) der „Regulationslandschaft“ von Kloake bzw. Fingern gar keine Rechenschaft abgelegt wird. Und in der Pressemeldung wird dann unbekümmert von „Kontrolltürmen“ für die Genexpression und von einer „Architektur der Regulation“ gesprochen. Die Kreativität wird somit implizit in die molekularzelluläre Ebene der Geschöpfe gelegt und hätte dort nach Darwin’schen Vorstellungen zuvor durch blinde Naturprozesse von alleine entstanden sein müssen.
Wie aber können wir diesen Befund derselben bzw. ähnlicher Regulationsnetzwerke von Wirbeltierfingern und Fischkloaken aus der Schöpfungssicht verstehen? Natürlich können wir Gott nicht in die Karten schauen, aber wir können das, was wir in seiner Schöpfung entdecken, zu verstehen versuchen. Dann liegt der Gedanke nahe, dass das Erbgut ganz verschiedener Arten genial aufgebaut ist, sodass ganze Regulationslandschaften für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können. Dieses Prinzip der möglichst häufigen Wiederverwertung von Programmiercodes ist auch aus der menschlichen Programmierung bekannt3, und damit im Sinne eines Analogieschlusses ein starkes Schöpfungsindiz.
Die aktuelle Forschung liefert somit letztlich – ohne dass es die Forscher merken – laufend Indizien, die bestätigen, was der Prophet Jeremia (10,12) sagt: „Er aber hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand.“ Die Schöpferweisheit zeigt sich eindrucksvoll auch im genial programmierten Erbgut der Lebewesen.
Reinhard Junker
Quellen
- Hintermann A, Bolt CC et al. (2025) Co-option of an ancestral cloacal regulatory landscape during digit evolution. Nature, doi:10.1038/s41586-025-09548-0.
- The origin of our digits
- Siehe dazu den Vortrag von Prof. Dr. Uwe Assmann über Metaprogrammierung
Bilderrätsel Birkenspanner-Raupe
Viele Wort-und-Wissen-Freunde werden den Birkenspanner kennen – als Lehrbuchbeispiel für das Wirken der Selektion. Es gibt eine helle und eine dunkle Form (Abb. 1) und je nach Unterlage ist die eine oder andere Form besser getarnt. Die jeweils besser getarnten Falter werden im Durchschnitt mehr Nachkommen haben und sich im betreffenden Gebiet gegenüber den anderen durchsetzen. Man weiß seit einiger Zeit, dass ein springendes Gen (ein sog. Transposon) für den Farbwechsel verantwortlich ist1 und keine evolutionären Veränderungen stattgefunden haben, es handelt sich vielmehr um eine programmierte Variation.

Abb. 1: Helle und dunkle Form des Birkenspanners
Aber im Folgenden soll es um eine ganz andere Tarnung des Birkenspanners gehen, die weit weniger bekannt ist. Denn die Raupen des Birkenspanners sind wirklich perfekt getarnt, und zwar sehr viel flexibler und anpassungsfähiger als die Falter. Eine Forschergruppe konnte vor einigen Jahren nachweisen, dass die Raupen in der Lage sind, mit ihrer Haut die Farbe ihrer Umgebung zu erkennen.2
Diese Fähigkeit nutzen sie, um sich farblich an die Umgebung anzupassen, in der sie sich aufhalten. Zudem ahmen sie eine Form aus der näheren Umgebung nach (Abb. 2). Die Farbumstellung dauert allerdings e inige Stunden. Doch die Raupen können noch mehr. Sie wissen sich auch damit zu helfen, dass sie aktiv Umgebungen aufsuchen, deren Farbe zu ihrer aktuellen Hautfarbe passt. Biologen nennen diese Fähigkeit, individuell auf Umweltreize passend reagieren zu können, Plastizität. Diesen Zungenbrecher kann man mit „Formbarkeit“ übersetzen. Plastische Fähigkeiten beruhen auf anspruchsvollen Programmen, die Wahrnehmung, Vergleich und Reaktion beinhalten: Bei der Birkenspanner-Raupe die Wahrnehmung des Untergrunds, der Vergleich des Untergrunds mit der gerade vorhandenen Hautfarbe und bei Nichtpassung eine Reaktion, um die Hautfarbe dem Untergrund anzupassen – ein Regelkreis!
Aber kommen wir zurück zur Tarnung! Finden Sie die Raupe, die auf Abb. 2 versteckt ist? Sie ist wirklich nicht so leicht zu finden. Die Auflösung und was dieses Phänomen mit Schöpfung zu tun hat, lesen Sie auf Seite 7. Übrigens: Leser des Studium Integrale Journal wissen mehr. Details zur Seh- und Tarnfähigkeit der Birkenspanner-Raupen werden in der Ausgabe 2/2022 (Jahrgang 29) auf Seite 101–103 ausführlich beschrieben (https://www.si-journal.de/jg29/heft2/sij292-online.pdf).
Reinhard Junker

Abb. 2: Wo auf der Salweide steckt hier die Raupe des Birkenspanners? (Foto: Gislinde Kutzelnigg)
Quellen
- Van’t Hof AE, et al. (2016) The industrial melanism mutation in British peppered
moths is a transposable element. Nature 534, 102–105. - Eackock A et al. (2019) Adaptive colour change and background choice behaviour in peppered moth caterpillars is mediated by extraocular photoreception. Commun. Biol. 2:286.
Polarbären im Klimawandel: schnelle DNA-Anpassungen als Designprinzip
Der Eisbär gilt seit Jahren als Sinnbild für die Verwundbarkeit natürlicher Systeme im Zuge des Klimawandels. Kaum ein anderes Tier verkörpert so eindrücklich die Folgen steigender Temperaturen wie der Polarbär auf schwindendem Meereis. Die Arktis erwärmt sich deutlich schneller als andere Regionen der Erde, und mit dem Rückgang des Meereises geraten zentrale Lebensgrundlagen der Polarbären unter Druck. Entsprechend dominieren in Wissenschaft und Öffentlichkeit Szenarien eines drastischen Bestandsrückgangs bis hin zum möglichen Verschwinden der Art. Eine kürzlich veröffentlichte genetische Untersuchung eröffnet jedoch eine differenziertere Perspektive: Polarbären reagieren nicht ausschließlich passiv auf veränderte Umweltbedingungen, sondern besitzen bereits genetische Mechanismen, die ihre Anpassungsfähigkeit an wärmere Temperaturen unterstützen. Das passt perfekt zum Schöpfungsmodell!
Dynamisches Erbgut. Im Mittelpunkt der Studie stehen Polarbären aus zwei Regionen Grönlands (Godden et al. 2025). Tiere aus dem Nordosten leben unter vergleichsweise stabilen, kalten Bedingungen.

Abb.1: Eisbären können sich erstaunlich schnell an Klimaänderungen anpassen – dank programmierter genetischer Variation. (Bildquelle: Unsplash)
Demgegenüber sind Polarbären aus dem Südosten einem milderen Klima mit stärkeren Temperaturschwankungen und weniger verlässlichem Meereis ausgesetzt. Beim Vergleich der genetischen Profile zeigten sich deutliche Unterschiede. Die Forscher beobachteten Veränderungen in der Nutzung bestimmter Gene, die mit Temperaturschwankungen, Energiehaushalt und Alterungsprozessen in Verbindung stehen. Besonders auffällig war eine erhöhte Aktivität sogenannter transponierbarer genetischer Elemente (kurz: TE) bei den südöstlichen Populationen. Diese DNA-Abschnitte können ihre Position im Erbgut verändern und damit regulierende Prozesse beeinflussen, die zu einer veränderten Ausprägung der Gene führen (Terborg 2008). Eine Veränderte Ausprägung von Genen ist nichts anderes als Variation. Anscheinend gibt es Mechanismen im Genom, die schnelle Anpassungen ermöglichen können, sodass Organismen nicht auf zufällige Mutationen angewiesen sind. Das Erbgut trägt somit selbst aktiv zur Erzeugung von Variation bei. Wichtig ist dabei festzuhalten, dass diese Variation nicht mit der Entstehung neuer Gene einhergeht und daher keine Höherentwicklung darstellt, sondern auf der Neuordnung und Nutzung bereits vorhandener genetischer Information beruht (Borger 2023).
Die VIGE-Hypothese. In diesem Zusammenhang habe ich 2008 die sogenannte VIGE-Hypothese aufgestellt, wobei VIGE für Variation-Inducing Genetic Elements steht. Diese Hypothese besagt, dass mobile genetische Elemente eine zentrale Rolle bei der Erzeugung biologischer Vielfalt spielen und dass Variation insbesondere unter Umweltveränderungen verstärkt zum Tragen kommt (Terborg 2008). VIGE getriebene Anpassungsprozesse verlaufen besonders schnell, da hierbei keine neuen Gene entstehen, sondern vorhandene Gene lediglich in neue genetische Regulations-Kontexte gestellt werden, wodurch sich ihre Expression verändert. Sie wirken wie ein Suchprogramm, das unter Stressbedingungen aktiviert wird. Dies ist sehr gut bei Mikroben belegt und zeigt sich zunehmend auch bei Pflanzen und Tieren. Anpassungen können deshalb über wenige Generationen erfolgen statt über lange Zeiträume. Obwohl die VIGE-Hypothese anfangs stark umstritten war, zeigen immer mehr Daten, dass transponierbare Elemente genetische Prozesse beeinflussen und auf Stress reagieren können.
Wichtig ist auch, dass die Mainstream-Biologie transponierbare Elemente lange als funktionslos betrachtete – oft als „Junk DNA“ bezeichnet. Man ging davon aus, dass diese DNA-Abschnitte keine aktive Rolle im Organismus spielen und lediglich Überreste evolutionärer Prozesse darstellen. Mit zunehmender Forschung zeigt sich jedoch, dass diese Elemente weit mehr leisten: Sie wirken heute als zentrale Bestandteile genetischer Anpassungsfähigkeit, weil sie wie mobile Schalter im Genom Gene ein- und ausschalten oder deren Wirkung in neuen Kontexten verändern können. Solche Mechanismen ermöglichen es Organismen, flexibel auf Stress oder veränderte Umweltbedingungen zu reagieren, ohne auf völlig neue Gene warten zu müssen.
In der vorliegenden Untersuchung an Polarbären scheint die Aktivität dieser transponierbaren Elemente tatsächlich mit den wärmeren und variableren Umweltbedingungen zusammenzuhängen, was nahelegt, dass sie auch hier eine Schlüsselrolle bei der kurzfristigen Anpassung an neue Lebensbedingungen spielen. Gleichzeitig muss hier betont werden, dass diese genetischen Unterschiede keine grundsätzliche Entwarnung bedeuten: Der Verlust von Meereis und Nahrungsgrundlagen bleibt eine ernste Bedrohung für Polarbärenpopulationen. Die Studie zeigt jedoch, dass wir nicht überstürzt oder panisch auf Umweltveränderungen reagieren sollten, sondern mit Sachverstand und Besonnenheit.
Lamarck statt Darwin? Im 21. Jahrhundert erscheint uns das Erbgut nicht mehr als starre Bauanleitung, sondern als dynamisches System, das aktiv auf Umweltreize reagiert. Die Umwelt wirkt somit nicht nur äußerlich auf die Tiere ein – etwa durch veränderte Nahrungssituation oder Eisverfügbarkeit – sondern beeinflusst auch, welche genetischen Möglichkeiten tatsächlich zum Tragen kommen. Fast wie Lamarck es vor etwa 200 Jahren vermutete, können Organismen durch die Aktivierung von VIGE das Erbgut ihrer Nachkommen an die aktuelle Umgebung „anpassen“.
Die Ergebnisse der Polarbär-Studie zeichnen ein Bild genetischer Systeme, die über eine innere Beweglichkeit verfügen. Anpassung erscheint hier als ein relativ schneller Wandel, nicht nur als ein gradueller Prozess über viele Generationen – wie es bis heute in Schulen und Universitäten gelehrt wird.
Warum spielen transponierbare genetische Elemente bei der Ausprägung des Erscheinungsbilds unter Umweltstress möglicherweise eine besondere Rolle? Eine verbreitete Annahme in den Lebenswissenschaften ist, dass Belastungen die Vielfalt genetischer Ausdrucksformen erhöhen können.
Transponierbare Elemente unterstützen diesen Prozess, indem sie bestehende genetische Netzwerke modifizieren und Gene in neue Kontexte stellen. Ob dies gezielt geschieht oder eher die biologischen Reaktionsräume erweitert, ist noch nicht abschließend geklärt. Hinweise aus Untersuchungen an Mikroben deuten jedoch darauf hin, dass eine gewisse Steuerung möglich ist. Bei E. coli (Darmbakterien) werden VIGE, die als „Insertion Sequences“ bekannt sind, gezielt aktiviert, sodass die Zellen auf andere Nahrungsquellen umschalten können. Sie bewegen sich dabei häufiger, wenn die Bakterien Hunger haben, und schalten ein genetisches Programm nur dann ein, wenn die passende Nahrung tatsächlich in der Umgebung vorhanden ist (Hall 1999).
Wunderbare Schöpfung. Aus einer integrativen Perspektive ist diese Forschung besonders aufschlussreich. Sie verbindet Klimawissenschaft, Molekularbiologie, Ökologie und Fragen nach der inneren Widerstandsfähigkeit des Lebens, die weit über das hinausgehen, was wir auf den ersten Blick erkennen. Ganz anders als Befürworter der Evolutionslehre glauben, ist das Erbgut auf schnelle Anpassung innerhalb definierter Grenzen ausgelegt. Die Ergebnisse zeigen ein beeindruckendes Zusammenspiel von Naturgesetzen, biologischer Flexibilität und den subtilen Mechanismen, die Leben stabil und anpassungsfähig halten. Gerade hierin offenbart sich, wie wunderbar die Schöpfung ist: Gott hat das Leben so gestaltet, dass es auf Veränderungen reagieren kann, getragen von einer Weisheit und Fürsorge, die selbst die größten Herausforderungen überdauern. Wer die Natur aufmerksam betrachtet, erkennt darin die Handschrift des Schöpfers, der jedes Lebewesen mit erstaunlicher Feinheit umsorgt und lenkt.
Peter Borger
Quellen
- Borger P (2023) Über den Entwurf des Lebens: Mobile genetische Elemente. Genetische Quellen der Anpassungsfähigkeit. Stud Int J, 30(1):22-30.
- Godden AM, Rix BT, Immler S (2025) Diverging transposon activity among polar bear sub-populations inhabiting different climate zones. Mob DNA, 16(1):47. doi: 10.1186/s13100-025-00387-4.
- Hall BG (1999) Transposable elements as activators of cryptic genes in E. coli. Genetica, 107(1-3):181-7.
- Terborg P (2008) The design of life: part 3 – an introduction to variation-inducing genetic elements. J Creation, 23(1):99-106.
Auflösung Bilderrätsel Birkenspanner-Raupe
Die Raupe imitiert die Form eines Zweiges und passt sich in Form und Farbe den Zweigen an.
Und was das mit Schöpfung zu tun hat: Plastische Fähigkeiten erfordern Regelkreise. Dazu wird erstens eine Art Messinstrument benötigt: Ein oder mehrere Umweltparameter müssen gemessen werden (bei der Raupe wird die Farbe des Untergrunds festgestellt). Zweitens muss das Lebewesen den Istzustand (hier: die momentane Hautfarbe) und den Sollzustand vergleichen können (hier: die Hautfarbe soll dieselbe sein wie die Farbe des Untergrunds); außerdem muss der Sollzustand in Abhängigkeit von der Umweltsituation vorgegeben sein. Drittens muss das Lebewesen in der Lage sein, zu reagieren, wenn der Istzustand nicht dem Sollzustand entspricht (hier: die Farbe muss dem Untergrund angepasst werden). Alle drei Fähigkeiten sind für sich genommen bereits anspruchsvoll. Sie werden zudem allesamt gleichzeitig benötigt, sonst funktioniert der Regelkreis nicht. Das System muss also vom Ganzen her zielorientiert konstruiert und programmiert sein – ein klares Indiz für einen Schöpfer. Natürlich ist auch die Tarnung selbst faszinierend und weist – so ausgeklügelt, wie sie ist – ebenfalls auf Planung hin.
Wir suchen Sie: Geowissenschaftler (m/w)
Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen e.V. ist ein Zusammenschluss von Christen aus vorwiegend wissenschaftlichen Berufen. In unserer Arbeit steht das Vertrauen auf Jesus Christus und die Bibel als Wort Gottes im Mittelpunkt.
Wir verstehen das Universum, die Erde mit ihren Gesteinen und alle Lebewesen inklusive des Menschen als Schöpfung Gottes – eine Überzeugung, die auch unsere wissenschaftliche Arbeit prägt. Im Rahmen der biblischen Schöpfungslehre untersuchen wir geologische Befunde auf ihre Deutbarkeit in kurzen Zeiträumen statt in Jahrmillionen.
Ihre Aufgaben
- Projektleitung: Sie konzipieren und führen eigenverantwortlich geowissenschaftliche Forschungsprojekte durch.
- Forschungsschwerpunkte: Untersuchung geologischer Zeiträume, katastrophischer Prozesse und paläontologischer Fragestellungen.
- Publikation: Sie arbeiten zielorientiert wissenschaftlich und veröffentlichen Ihre Ergebnisse.
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Verantwortliche Mitarbeit in unserer Fachgruppe Geowissenschaften und enge Zusammenarbeit mit den Fachgruppen Physik, Archäologie und Biologie.
Ihr Profil
- Qualifikation: Möglichst abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Geowissenschaften (Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Geophysik, Geochemie physischer Geographie) oder einer vergleichbaren Qualifikation.
- Kompetenz: Fähigkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit.
- Motivation: Sie identifizieren sich mit unseren christlichen Grundwerten und der biblischen Schöpfungslehre.
Unser Angebot
- Flexibilität: Die Stelle kann in Voll- oder Teilzeit besetzt werden.
- Atmosphäre: Ein angenehmes Arbeitsklima in einer motivierenden, kollegialen Umgebung.
- Entwicklung: Wir unterstützen Ihre fachliche und persönliche Weiterentwicklung.
- Extras: Möglichkeiten zu Auslandsaufenthalten; Dienstbeginn und Vergütung erfolgen nach Vereinbarung.
Kontakt & Bewerbung
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an unsere Geschäftsstelle:
Studiengemeinschaft Wort und Wissen e. V.
Peter-Stein-Straße 4 | 72250 Freudenstadt
Fragen vorab?
Für Auskünfte steht Ihnen unser Vorsitzender, Prof. Dr. Henrik Ullrich, gerne zur Verfügung:
E-Mail: henrik.ullrich@wort-und-wissen.org – Tel. 03525-734 901 18
Jahresabschluss 2025: gerüttelt, gedrückt und noch überfliessend
Dem Bibelleser sind diese Worte nicht unbekannt. Jesus spricht sie in Lukas 6,38:
„Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben.“ Jesus benutzt hier das Bild einer Maßeinheit, um z. B. Getreide abzumessen. Damit der Kunde möglichst viel Getreide bekommt, presst er das Getreide zusammen und rüttelt und schüttelt das Maßgefäß. Aber es geht nicht um eine definierte, begrenzte Menge. Das Maß fließt über, es wird unerwartet viel mehr zugeteilt.
Dieses Bild vom überfließenden Maß kam mir in den Sinn, als die Zahlen des Jahresabschlusses 2025 fertig waren. Die Einnahmen waren mit 679.500 € höher als die Ausgaben mit 677.500 €. Entgegen unserer Planung konnten wir somit das Jahr mit einem kleinen Überschuss in Höhe von 2.000 € statt des geplanten Defizits in Höhe von -23.500 € abschließen. Die zugewendeten Spenden in Höhe von 500.000 € waren fast unverändert, die Einnahmen der Medienstelle sowie der Tagungsbeiträge lagen unter dem Vorjahr (-22.000 €). Den geringeren Einnahmen stehen auch geringe Ausgaben gegenüber: Die Personalkosten sind um 40.000 € gesunken. Auch die Aufwendungen für Tagungen und die Medienstelle waren in Summe 40.000 € niedriger.
Als Studiengemeinschaft sind wir Gott dankbar, dass uns ein großer Spender- und Freundeskreis mit mehr als den geplanten Mitteln ausgestattet hat. Unseren erwarteten Mangel hat Gott in „überfließende“ Fülle verwandelt. Das gibt uns das Vertrauen, weitere Schritte im Jahr 2026 zu gehen. Nach der Erstellung des 4-minütigen Imagefilmes zur Vorstellung von Wort und Wissen in Gemeinden soll nun durch eine breite Streuung des erstmalig zusammengestellten Jahresprogramm- und Vorstellungsheftes die Arbeit unter Christen und in Gemeinden bekannter gemacht werden. Konkrete Informationen über das geplante Budget werden wir nach der Verabschiedung in der Mitgliederversammlung hier im nächsten Info vorstellen.
Bis dahin danke ich Ihnen herzlich für alle Ihre Gaben und wünsche Ihnen den Segen unseres Gottes.
Ihr Stephan Schmitz (Schatzmeister)
Studium Integrale Journal – Das evolutionskritische Magazin
Themen Heft 2 / 2025
- R. Junker: Steht der „Urvogel“ Archaeopteryx auf dem Abstellgleis?
- P. Borger & B. Scholl: Der genetische Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse beträgt 15 %
- B. Scholl: Sahelanthropus – zweibeiniger Vormensch oder vierfüßiger Großaffe?
- B. Schmidtgall: Nutzung von Lichtenergie in der Natur. Lichtreaktionen in Organismen
- P. Korevaar: Ist das anthropische Prinzip widerlegt?
- B. Scholl: Vom urtümlichen Fossil zur Bienenwabe. Wenn es auf 500 Millionen Jahre nicht ankommt.
- H. Ullrich: Was Ohren über unsere Herkunft verraten
- P. Borger: Buntbarsche und Supergene: Ein Mechanismus für Artbildung im Schöpfungsmodell
- B. Schmidtgall: Vitamin B12 – ein Molekül wie aus einem anderen Universum
- J. Göcking: Symmetrien als Schöpfungsindiz?
Streiflichter: Perfekte Illusion – wie eine Motte zum Blatt wird • Ein einzigartiger Fangmechanismus
im Bernstein • Spinnentier aus dem Kambrium mit „modernem Gehirn“ • „Sauschnelle“
Evolution im Schweinestall • Urwaldriesen – Wenn der Blitz zum Lebensretter wird •
Vogelfedern woher? • Überraschend alte fossile Spuren von Reptilien • Warum eine Larve unter
Fressfeinden nicht entlarvt wird • Ostafrikanischer Graben reißt schneller auf als gedacht • Die
Qumranrollen bestätigen die Zuverlässigkeit des Alten Testaments • Ist das Danielfragment aus
Qumran älter als der darin beschriebene Makkabäeraufstand?
Jahresabo: (2 Ausgaben; je 64–72 S.): 16,– € (außerhalb D: 19,– €) / 23,– SFr (Studenten/
Schüler: 11,– €; außerh. D: 14,– €/ 15,– SFr); Einzelheft: 9 €; älteres Kennenlernexemplar 4,–
€ / 6,– SFr ( jeweils inkl. Versandkosten)
Fotos für W+W-Kalender 2027
Für das Jahr 2027 schreiben wir erneut einen Fotowettbewerb aus. Wir freuen uns über Fotos mit Bezug zu W+W-Arbeitsbereichen: Archäologie/Geschichte, Biologie, Geowissenschaften, Kultur und Geschichte, Philosophie, Physik/Kosmologie und Wirtschaft. Zur Teilnahme am Wettbewerb schicken Sie bitte maximal drei Fotos mit vollständiger Angabe Ihrer Postanschrift an folgende E-Mail-Adresse: fotowettbewerb@wort-und-wissen.org. Sie müssen selbst Urheber (Fotograf) der Fotos sein und die Bilder im Querformat aufgenommen haben. Bitte vermerken Sie in Ihrer E-Mail, was auf den jeweiligen Fotos dargestellt ist, z. B. Name, Bezeichnung oder Ortsangaben. Der Teilnahmeschluss ist der 1. Mai 2026; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Jury wählt aus allen Einsendungen zwölf Bilder für den W+W-Kalender 2027 aus. Neben ästhetischen und qualitativen Kriterien spielen auch die Originalität sowie die Verknüpfung zu den W+W-Fachbereichen eine zentrale Rolle.
Sollte Ihr Foto für den kommenden Kalender ausgewählt werden, erhalten Sie drei Kalender kostenlos und für jedes im Kalender verwendete Foto einen Büchergutschein über 20 EUR, einlösbar im Webshop von Wort und Wissen. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und sind gespannt auf neue Einblicke in Gottes wunderbare Schöpfung.
Jahrestagung 2026
4.–7. Juni 2026
Ort: Christliches Gästezentrum Westerwald, Heimstraße 49, 56479 Rehe
Themen und Referenten
- Prof. Dr. Thomas Schimmel: Feinabstimmung der Naturgesetze
- Dr. Anna Fiona Weiß: Die Einzigartigkeit der menschlichen Sprache
- Prof. Dr. Martin Heide: Die Genauigkeit der neutestamentlichen Überlieferung am Textbeispiel Joh 1,1-18
- Dr. Michael Brandt: Gab es Affenmenschen?
- Prof. Dr. Henrik Ullrich: Augen und der blinde Fleck der Evolution: Wunderbare Meisterwerke ohne Ursprung?
Parallelseminare
- Dr. Martin Ernst: Geologische Exkursion (am 6.6.)
- Rainer Schmidt: Wie sich die Völkerwelt an Israel verändert (am 6.6.)
- Prof. Dr. Peter Imming: Schöpfung im Wartestand (Röm. 8,19f; am 5.6.)
- Prof. Dr. Martin Heide: Die Genauigkeit der alttestamentlichen Überlieferung an Textbeispielen aus Jes 39, Jes 53 und Ps 104
- Dr. Daniel Vedder: Mit Blick auf den Schöpfer: Ethik und Mission in einer geschaffenen Welt
Jakob Peters: Sonnenbeobachtung in H-alpha – sehen, wie es auf der Sonne gerade brodelt
Predigt:
Rainer Schmidt: Fürchtet Euch nicht!
Extraprogramm für Kinder (6–11 Jahre)