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Über die Auferstehung Jesu. Allgemein anerkannte Fakten und Theorien rund um Jesu Tod und Auferstehung nach Gary Habermas



Introbild  Nachbau eines Höhlengrabs aus der Zeit Jesu (Freilichtmuseum Nazareth Village). (Pixabay)

„Wenn Jesus nicht auferstanden ist, dann ist unser christlicher Glaube sinnlos.“ So könnte man einige Aussagen des Apostels Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther (1Kor 15,14ff) zusammenfassen. Wegen der zentralen Bedeutung der leiblichen Auferstehung Jesu hatten Christen schon immer ein Interesse an der Frage, ob dieses Ereignis tatsächlich Realität war. Was hat sich in der historischen Forschung dazu als allgemeiner Konsens herausgebildet?

 

Zusammenfassung

Der historische Philosoph Gary R. Habermas hat in seinem vierbändigen, rund 4000 Seiten umfassenden Werk „On the Resurrection“ einen Überblick darüber zusammengestellt, was unter Experten zur Auferstehung Jesu mittlerweile als allgemeiner Konsens gilt. Diese Ergebnisse präsentiert er in Band I in Form von sechs Minimalen Fakten, die von mindestens 90 Prozent der Experten der letzten 50 Jahre anerkannt werden und die durch historische Daten mehrfach und extrem früh bezeugt werden. Habermas macht allerdings wiederholt deutlich, dass die historische Bezeugung wichtiger ist als das bloße Zählen von Expertenpositionen. Zudem führt Habermas in Band I weitere sechs Anerkannte Historische Fakten auf, die ebenfalls von einer deutlichen Mehrheit der Experten anerkannt werden. Anschließend werden die verbreitetsten Theorien zur Deutung dieser historischen Fakten aus Band I und II diskutiert.

 

Abstract in English (via DeepL)

In his four-volume work On the Resurrection, which spans approximately 4,000 pages, the historian of philosophy Gary R. Habermas has compiled an overview of what is now considered the general consensus among experts regarding the resurrection of Jesus. In Volume I he presents these findings in the form of six minimal facts that have been acknowledged by at least 90 percent of experts over the past 50 years and are confirmed repeatedly and at an extremely early date by historical evidence. Habermas, however, makes it clear that historical attestation is more important than merely counting expert opinions. In addition, in Volume I, Habermas lists another six Known Historical Facts, which are also acknowledged by a clear majority of experts. Subsequently, the most common theories for interpreting these historical facts from Volumes I and II are discussed.

 

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung S. S. 1
Einleitung S. 1
Historische Kriterien der Authentizität S. S. 2
Jesus als historische Person S. 3
Die sechs „Minimalen Fakten“ S. 4
1. Jesu Kreuzigung S. 4
2. Berichte der Jünger über die Auferstehungserscheinungen S. 5
3. Transformation der Jünger S. S. 6
4. Die Jesusbegegnungen und deren Verkündigung liegen zeitlich nahe beieinander S. S. 7
5. Jakobus, Jesu Bruder S. S. 8
6. Vom Saulus zum Paulus S. 9
Zwischenfazit zu den Minimalen Fakten S. 10
Die sechs Anerkannten Fakten zur Auferstehung S. 10
1. Beerdigung Jesu – wahrscheinlich in einem privaten Grab S. 10
2. Das leere Grab S. 11
3. Entmutigung der Jünger S. 12
4. Jerusalem als Ort des Geschehens S. 13
5. Die Botschaft vom Evangelium und der Auferstehung S. 13
6. Frühe christliche Zusammenkünfte am Sonntag S. 14
Zwischenfazit zu den Anerkannten Fakten S. 15
Naturalistische Theorien zur Auferstehung S. 15
1. Theorie: Die Jünger stahlen den Leichnam S. 16
2. Theorie: Jemand anderes stahl den Leichnam S. 16
3. Theorien zum falschen Grab S. 17
4. Ohnmacht- oder Scheintod-Theorien S. 17
5. Theorien über subjektive Visionen, Illusionen und Halluzinationen S. 18
6. Auferstehungs-Agnostizismus S. 21
Fazit S. 21
Literatur S. 23
Danksagung S. 23
Anmerkungen S. 24