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Wort-und Wissen-Info 4/2023


Grußwort von Boris Schmidtgall

Liebe Freunde von Wort und Wissen,

ein wichtiger Appell der Heiligen Schrift ist es, nachzusinnen – zuerst über Gott und sein Wort, aber auch über den Menschen. Und eine Frage, die sich bei der Betrachtung der Dinge stellt, ist: Wie kommt es dazu, dass bestimmte Überzeugungen in einer Epoche vorherrschen? Und welche Vorgänge sind ursächlich dafür, dass Leitgedanken durch andere abgelöst werden? Ein geflügeltes Wort, das uns wiederholt begegnet, ist: „Wir können nicht hinter die Aufklärung zurück.“ Mit gebieterischem Ton wird die Säkularisierung des Denkens, und damit die Entledigung aller Bereiche unseres Lebens von biblischen Letztbegründungen, zu einem alternativlosen Weg erklärt. Und in ähnlich apodiktischer Manier heißt es, die Evolution sei eine Tatsache. Ob in Schulen, Unis oder Medien – überall wird erklärt, dass der Mensch aus dem Tierreich stamme. Das wird allerdings erst seit der Zeit von Charles Darwin mehrheitlich so gesehen. Davor war die Mehrheit davon überzeugt, dass der Mensch das Geschöpf eines intelligenten Gottes ist. Und viele behaupten einfach, es sei eben wissenschaftlicher Fortschritt, dass der Mensch sich jetzt als Nachkomme affenartiger Vorfahren begreift. Es klingt nach einer Analogie zum technischen Fortschritt: Man könne ja auch nicht vom Auto zur Pferdekutsche zurück oder vom Kreuzer zum Segelschiff. Damit wird auch suggeriert, die Menschen vor Darwin seien ungebildet und abergläubisch gewesen.

Der Mensch als Geschöpf Gottes – eine intellektuell redliche Sicht

Vielsagend bezüglich der Debatte um die Herkunft der Arten und des Menschen ist die Aussage des Zoologen George G. Simpson: „Ich möchte behaupten, dass alle Versuche, diese Frage vor dem Jahre 1859 [Anm: Jahr der Publikation von Darwins ‚Ursprung der Arten‘] zu beantworten, wertlos sind und es für uns besser ist, sie völlig zu ignorieren.“ Abgesehen davon, dass solche Sichtweisen einen eklatanten Mangel an Demut bezeugen, erweisen sie sich vor dem Hintergrund jüngerer wissenschaftlicher Erkenntnisse als unhaltbar. Bernard Wood, ein Kenner der Urmenschenforschung, lässt in einem Artikel im New Scientist (2002) tief blicken: „Es gibt eine Darstellung zur Evolution des Menschen, man sieht sie überall […] Links ist ein Menschenaffe […] Rechts ist ein Mensch […] Zwischen diesen beiden ist eine Reihe von Gestalten, die immer menschenähnlicher werden […] Unsere Entwicklung vom Menschenaffen zum Menschen sieht so glatt aus, so ordentlich. Dieses Bild ist so betörend, dass nicht einmal die Experten darauf verzichten wollen. Aber es ist eine Illusion.“ In dieser Ausgabe weisen wir auf eine einzigartige Veröffentlichung zur Frage nach der Herkunft des Menschen hin: „Frühe Homininen“ von Michael Brandt. Wir bieten damit eine echte Alternative zur evolutionären Darstellung der Menschheitsgeschichte und hoffen, dass dies der Wahrheitssuche dienlich ist.

Herzlich, Ihr Boris Schmidtgall

Falsche Witwen – Reiche Beute

Spinnen sind ganz raffinierte Jägerinnen, sie nutzen unterschiedlichste und dabei sehr effektive Methoden zum Fang ihrer Beute. Hier werden einige spektakuläre Jagderfolge vorgestellt und die Leser sind dazu eingeladen darüber nachzudenken!

Die ursprünglich auf Madeira und den Kanarischen Inseln beheimatete und dort beschriebene Edle Kugelspinne (Steatoda nobilis) ist inzwischen weltweit verbreitet und wird als invasive Art wahrgenommen. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den ebenfalls in die Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) gestellten Echten Witwen (Latrodectus) werden sie auch als Falsche Witwen bezeichnet. Die Echten Witwen sind aufgrund ihres Giftcocktails berüchtigt und haben ihren Namen wegen des häufig beobachteten Verhaltens, dass sie die Männchen nach der Begattung verspeisen, sich also selbst zu Witwen machen.

Das von S. nobilis produzierte Toxingemisch entspricht zu 2/3 dem von Latrodectus. Es enthält auch das Neurotoxin Alpha-Latrotoxin, das effizient auf das Nervensystem von Säugern wirkt und deren neuromuskuläres System lähmt (paralysiert).

Die Edle Kugelspinne bzw. Falsche Witwe (S. nobilis) wird vor allem in Großbritannien aufgrund ihres invasiven Verhaltens beobachtet, um dessen Auswirkungen auf die Ökosysteme verstehen zu lernen. Michel M. Dugan leitet an der Universität in Galway, Irland, ein Labor, in dem Giftsysteme im Tierreich untersucht werden. Aus diesem Labor wurden zwei spektakuläre Jagderfolge von S. nobilis dokumentiert. Dunbar et al. (2022) berichten darüber, dass weltweit erstmals die Erbeutung einer Fledermaus durch eine Spinne beobachtet wurde.

Abb. 1 Weibchen der Edlen Kugelspinne (Steatoda nobilis; links) werden oft mit Weibchen der giftigen Echten Witwen (hier Latrodectus mactans; rechts) verwechselt. (Wikimedia: Stu‘s Images, CC BY-SA 4.0; Shenrich91 -, CC BY-SA 3.0)

Eine ausgewachsene weibliche Falsche Witwe hatte ihr Netz in der Nähe des Eingangs zum Schlafplatz einer kleinen Kolonie von Zwergfledermäusen (Pipistrellus sp.) errichtet. Pipistrellus sp. weisen ein Körpergewicht von 3 bis 8 g und eine Flügelspannweite von 190 bis 235 mm auf. Eines Morgens wurde ein junges Exemplar tot und eingesponnen im Netz gefunden. Kopf und Hinterleib waren gegen den Körper gedrückt, der rechte Flügel war gefaltet und gegen den Körper gedreht. Das Tier wies am Hinterende dunkelviolette Verfärbungen sowie leicht geschrumpfte Gewebebereiche auf: Hinweise darauf, dass die Spinne begonnen hatte, die Zwergfledermaus auszusaugen. Nach der darauffolgenden  Nacht lag das erbeutete Tier auf dem Boden unter dem Netz, ohne dass ein eindeutiger Grund dafür gefunden werden konnte. Die Autoren spekulieren, dass ein anderes Tier in der Nacht im Netz war und sich befreien konnte; dabei sei auch das erbeutete, tote Exemplar aus dem Netz gerissen worden und zu Boden gefallen. Am folgenden Tag wurde eine größere Zwergfledermaus im Netz gefangen. Da sie noch am Leben war, wurde sie vom Beobachter befreit. In der Literatur ist wiederholt beschrieben worden, dass Kugelspinnen Beute überwältigen können, die ihre eigene Körpermasse um mehr als das Hundertfache übersteigen.

Abb. 2: Auch eine Waldeidechse (Zootoca vivipara) wurde schon von einer Edlen Kugelspinne erbeutet. (Wikimedia: Marek Szczepanek, CC BY-SA 3.0)

Über eine weitere überraschend erfolgreiche Jagd von S. nobilis berichten Dugon et al. (2023). Die Coautorin, Dawn Sturgess, beobachtete eines Morgens vor dem Fenster ihrer Wohnung in Südengland eine Zwergspitzmaus (Sorex minutus), die im Netz einer S. nobils gefangen war. Die Zwergspitzmaus gehört mit ihrer Körperlänge von 42 bis 66 mm (der dicke Schwanz trägt noch weitere 35 bis 46 mm dazu bei) und einer Körpermasse von 2,6 bis 5,9 g zu den kleinsten landlebenden Säugetieren.

 Die Zwergspitzmaus in Chichester, West Sussex, Südengland, war vermutlich über einen Busch, der an der Hauswand bis über das Fenster wuchs, in den Netzbereich der Falschen Witwe geklettert. Sie lebte bei der ersten Beobachtung zwar noch, zeigte aber nur noch schwache Bewegungen; die Spinne lief zwischen Fensterrahmen und Beute hin und her. Dabei hob die Spinne ihre Beute wie mit einem Flaschenzug innerhalb von 20 Minuten ca. 25 cm hoch in den Fensterrahmen, wo eine weitere direkte Beobachtung nicht möglich war. Greca & Pugno (2021) hatten eine Studie veröffentlicht über die Materialeigenschaften und die Mechanismen, die bei diesem Hebevorgang beteiligt sind. Die Jägerin hatte S. minutus eingesponnen und nach drei Tagen fanden sich die Überreste der Mahlzeit auf dem Fenstersims. S. nobilis hatte mit dem in die Beute injizierten Verdauungssaft deren Gewebe verflüssigt und diese Flüssigkeit aufgesaugt; übrig blieben nur Fell, Haut und Knochen.

Bereits 2018 hatten Dunbar et al. erstmals darüber berichtet, dass S. nobilis eine Waldeidechse (Zootoca vivipara) gefangen, eingesponnen und mutmaßlich in ihrem Netz hochgezogen und ausgesaugt hat.
Es ist erstaunlich, was wir an den Edlen Kugelspinnen beobachten können. Da ist der eingesetzte Giftcocktail mit hochwirksamen Neurotoxinen, die selbst bei Säugern mit einer vergleichsweise hohen Körpermasse lähmend wirken.

Des Weiteren wählen die Falschen Witwen für den Bau ihres Netzes strategisch aussichtsreiche Lokalitäten. Bemerkenswert ist außerdem ihre Fähigkeit, Seide für verschiedene Einsatzbereiche zu produzieren. Dazu gehören u. a. auch physikalische Eigenschaften der Spinnenseide, die es erlauben, ein Beutetier zu fixieren und hochzuheben, welches das Vielfache der Körpermasse der Erzeugerin und entsprechende Kräfte aufweist.

Dass die Jägerin für den Netzbau – mit den entsprechend vorgespannten Seidenfäden – geniale konstruktive Verbindungen nutzt und die entsprechenden Methoden anwendet, ist ebenfalls faszinierend. Erstaunlich, was diese kleinen Tiere können!

Warum aber werden diese hochspezifischen Fähigkeiten zur Nahrungsbeschaffung und zum Töten benutzt – zum Opfer fallen nicht nur Insekten, sondern auch Säuger? Könnten diese Fähigkeiten ursprünglich auch zum Erreichen anderer Ziele angewendet worden sein? So führt auch das Beobachten von Spinnen zu dem Eindruck: Durch die Schöpfung geht ein Riss!

Harald Binder

Hinweise:

Theologische Hintergrundinformationen zum Thema Tod in der Schöpfung finden sich hier:

  1. Betraf laut der Bibel der Tod als Folge der Sünde auch die Tiere?
  2. Modell für einen Umbruch in der Schöpfung

Literatur

  1. Dunbar JP, Ennis R, Gandola R & Dugon MM (2018) Biting off more than one can chew: first record of the non-native noble false widow spider Steatoda nobilis (Thorell, 1875) feeding on the native viviparous lizard Zootoca vivipara. Biol & Environm. 118B, 15–18.
  2. Dunbar JP, Vitkauskaite A, Lawton C, Waddams B & Dugon MM (2022) Webslinger vs. Dark Knight first record of a false widow spider Steatoda nobilis preying on a pipistrelle bat in Britain. Ecosphere 13:e3959
  3. Dugon MM, Lawton C, Sturgess D & Dunbar JP (2023) Predation on a pygmy shrew, Sorex minutus, by the noble false widow spider, Steatoda nobilis. Ecosphere 14:e4422
  4. Greco G & Pugno NM (2021) How spiders hunt heavy prey: the tangle web as a pulley and spider´s lifting mechanics observed and quantified in the laboratory. J. R. Soc. Interface 18: 20200907

Buchbesprechung: „Frühe Homininen“ in stark erweiterter Neuauflage

Das umfassendste Buch zu Evolutionskritik und Grundtypenbiologie hinsichtlich der Herkunft des Menschen in deutscher Sprache

Michael Brandt, Studium Integrale Special: Frühe Homininen, 2., stark erweiterte und überarbeitete Auflage, Paperback, 21 x 29,7 cm, farbig, 292 Seiten, mit ca. 150 Abbildungen und 10 Tabellen, 35,00 Euro (A: 36,00 Euro) / SFr 47,00

Das einzigartige Werk „Frühe Homininen“ – also frühe, fossile „Vormenschen“ und echte Menschen – von Michael Brandt geht mit der druckfrischen „stark erweiterten Neuauflage“ in die nächste Runde. Mit einem um 40 Prozent erweiterten Seitenumfang von ca. 290 Seiten wurden nicht nur ganz neue Themen aufgenommen und eingearbeitet, sondern auch viele wissenschaftliche Publikationen bis ins Jahr 2023 mitaufgenommen.

Damit stellt dieses Buch das umfassendste Werk zur Kritik an der vermeintlichen Evolution des Menschen aus großaffenähnlichen Vorfahren heraus dar, das es in deutscher Sprache gibt. Schritt für Schritt geht der Mediziner Dr. Michael Brandt mit seiner ihm eigenen detaillierten Fachkenntnis anhand zahlreicher Fossilien viele Argumente durch, die von Evolutionsbiologen als Argumente für eine gemeinsame Abstammung von Affen und Menschen vorgebracht werden. Seine besondere Stärke ist, dass er über dreißig Jahre in diesem Bereich geforscht hat und so viele oberflächliche oder gar veraltete Evolutionshypothesen entlarven kann.

Darüber hinaus ist „Frühe Homininen“ in der Neuauflage die umfänglichste und detaillierteste Darlegung zur fossilen Herkunft des Menschen aus Schöpfungsperspektive, die bisher vorliegt.

Inhaltlich setzt sich das Buch mit den absoluten Kernstellen der Diskussion um die Evolution des Menschen auseinander: Es geht hauptsächlich um den für die Debatte um Schöpfung oder Evolution relevanten Übergang von den als „Vormenschen“ eingestuften Australomorphen zum Menschen.

Umstrittene, frühe Homininen wie Sahelanthropus oder spätere, eindeutige Menschenformen wie der Neandertaler spielen daher im vorliegenden Buch keine Rolle. Für letztere Themen seien die Leser auf die Online-Artikel von Wort und Wissen und das Studium Integrale Journal verwiesen, wo sich aktuelle Beiträge dazu finden.1

Anhand von Anatomie (Körperbau) und archäologischen Hinterlassenschaften in Form von Steinwerkzeugen entwirft Brandt ein Grundtypenmodell, das von unterschiedlich erschaffenen Grundtypen ausgeht: Da sind einerseits die echten Menschen und andererseits die ausgestorbenen großaffenähnlichen Australomorphen, die einen oder mehrere Grundtypen repräsentieren. Insbesondere zu den neueren Entdeckungen von Australopithecus sediba und dem sogenannten Homo naledi aus Südafrika finden sich im Buch zahlreiche Updates zur ersten Auflage von 2017. Auch zum Gehirn der Australomorphen enthält die Neuauflage ein ausführliches, komplett neues Kapitel. Und zum angeblich menschlichen zweibeinigen Gang des berühmten „Stars“ unter den Vormenschen – dem Australopithecus-afarensis-Skelett namens „Lucy“ – legt Brandt eine neue Analyse mit erstaunlichen Ergebnissen vor. Des Weiteren wurde die umfangreiche Untersuchung der Frage, ob Australomorphen wirklich Steinwerkzeuge herstellen konnten, hier und da ergänzt.

In Bezug auf den Grundtyp des echten Menschen beschäftigt sich das Buch in der Neuauflage noch vertiefter mit dem vermeintlichen Übergangsfeld von Australomorphen (in Form von „Homo“ habilis und rudolfensis) hin zum ersten echten Menschen namens Homo erectus. Neben bisherigen Argumenten bezüglich der Fähigkeit zu menschlicher Fortbewegung, menschlicher Sprache und menschlicher Werkzeugkultur wurden zwei Überblicksartikel ergänzt. Dabei geht es um die Fragen, ob Homo erectus hinsichtlich seiner Kindheitsdauer sowie seines Schädelbaus als Übergangsform oder als vollwertiger Mensch einzustufen ist.

Für wen ist das Buch geeignet?

Meiner Meinung nach eignet es sich für alle an der Materie wirklich Interessierten – Biologen, Mediziner wie auch Laien.

Allerdings handelt es sich um ein ausführliches Fachbuch, das zahlreiche (vor allem anatomische) Fachbegriffe beinhaltet und daher intensives Mitdenken erfordert. Die Fachbegriffe sind für den Laien zunächst mühsam zu lesen, werden aber zum Verständnis ausreichend in Glossaren erläutert. Erleichternd für die Lektüre des Buches ist der Umstand, dass es aufgrund seiner jeweils eigenständigen Kapitel nicht fortlaufend gelesen werden muss.  Nach Interesse können je nach Homininen-Art (z. B. Homo erectus) und Fragestellung (z. B. Kindheitsentwicklung) die Kapitel einzeln durchstudiert werden.

Aufgrund des hohen Niveaus eignet sich das Buch nicht nur als Grundlage zur Erarbeitung von Vorträgen oder Hausarbeiten in der Schule, sondern erfüllt auch alle Kriterien, um in einer evangelistischen oder auch akademischen Debatte den Schöpfungsglauben fundiert, nüchtern und mit viel Sachverstand verteidigen zu können. Schließlich geht die fachliche Tiefe und das Überblicksverständnis dieses Buchs über Paläoanthropologie weit über die Auseinandersetzung mit dieser Thematik im Rahmen eines Biologie-Studiums hinaus.

Kurzum: Die Lektüre dieses Buches war für mich ein herausforderndes, aber auch unglaublich bereicherndes Unterfangen, das ich nur jedem empfehlen kann, der ein entsprechendes Interesse an der Herkunft des Menschen mitbringt.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Benjamin Scholl

Hinweis

  1. Artikel zum Thema Herkunft des Menschen, siehe Übersicht von Artikel (Wort und Wissen)
  2. Aktuelle Meldungen zum Thema, siehe News auf genesisnet und Studium Integrale Journal

Neil Thomas: Mein Abschied von Darwin. Ein langjähriger Gnostiker entdeckt Argumente für Design.

Eine Rezension von Reinhard Junker

Original: Taking leave of Darwin. A Longtime Agnostic Discovers the Case for Design. Discovery Institute Press, Seattle, 2021.

Noch ein kritisches Buch über Evolution! Gibt es dazu noch Neues zu sagen? Vielleicht nicht viel, aber doch vieles, was wenig bekannt ist. Genau das hat dieses Buch zu bieten. Auch wenn der Autor nicht an Gott glaubt, bewertet er Evolution kritisch. Das war in seinem Leben aber nicht immer so, im Gegenteil! Der emeritierte Professor Neil Thomas beschreibt, was ihn dazu veranlasst hat, darwinistische Evolution als Erklärung des Lebens aufzugeben. Diese Gründe für den „Abschied von Darwin“, die ein Sozialwissenschaftler erläutert, der kein bekennender Christ ist und nicht an Gott glaubt, sind bemerkenswert. Neil Thomas beschreibt sich selbst im 6. Kapitel und am Ende des Buches als langjährigen Humanisten und Freidenker ohne Verbindungen zu irgendeinem Offenbarungsglauben. Daraus erklären sich seine agnostischen Äußerungen – er legt sich in Bezug auf die Gottesfrage nicht fest. Aber es ist gerade vor diesem Hintergrund interessant, welche Kritik ein Agnostiker an der Evolutionstheorie, aber auch am Wissenschaftsbetrieb im Allgemeinen, äußert.

Thomas äußert sich nicht eindeutig, ob er von einer Evolution im umfassenden Sinne ausgeht. Er scheint Evolution als Rahmenparadigma jedoch zu akzeptieren, auch wenn er sich nie ausdrücklich dafür stark macht. Er befasst sich nicht mit den allgemein vorgetragenen „Beweisen“ für Evolution, sondern argumentiert – manchmal sogar recht scharf – gegen die vorherrschende Vorstellung, Evolution sei ein reiner Naturprozess. Außerdem wendet er sich gegen die Auffassung, die unpersönliche Natur sei selber kreativ. Er hat ein Gespür dafür entwickelt, was an den Grundsätzen der Evolutionstheorie und am Umgang ihrer Befürworter mit der Unzulänglichkeit der vorgebrachten Belege faul ist.

Thomas schildert relativ ausführlich die Einflüsse, die Darwins Gedankenwelt geprägt haben. Er stellt heraus, dass Darwin jeglicher Teleologie (Zielgerichtetheit) in seiner Theorie vehement widersprach. Daher lehnte er irgendwelche Zusätze zur natürlichen Auslese strikt ab. Jegliche Teleologie würde seinem Ansatz zuwiderlaufen. Von diesem „metaphysischen Sumpf“ wollte Darwin die Biologie befreien (S. 9). Das wird oft übersehen, vielleicht weil Darwin mit anti-theistischen Äußerungen relativ zurückhaltend war und sich lieber auf eine Art Agnostizismus zurückzog.

Genau diese strikte Ablehnung jeglicher Zielgerichtetheit erfuhr jedoch vielfach Kritik, in einem Ausmaß, das schon lange weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Thomas zitiert sehr viele „Abweichler“ (z. B. S. 84) aus den verschiedensten Disziplinen und Hintergründen und auch über einen langen Zeitraum – von seinen Zeitgenossen angefangen bis lange nach Darwins Tod im Jahr 1882. Auch der „Mitentdecker“ der natürlichen Auslese, Alfred Russel Wallace, gehört an seinem Lebensende zu den scharfen Kritikern von Darwin (z. B. S. 85). Die Kritik entzündete sich insbesondere an den Vorstellungen Darwins, dass natürliche Auslese in irgendeiner Weise kreativ sei, und auch daran, der natürlichen Auslese gleichsam personenhafte Fähigkeiten zuzuschreiben. Manche Einwände waren in Thomas‘ Augen fast schon vernichtende Kritik an Darwin. Dass dieser seine liebe Mühe damit hatte, zeigt sich an den ständigen Veränderungen der fünf Folgeauflagen seiner Origin of Species, durch die er seine eigene Theorie letztlich verwässerte.

Dass sich dennoch eine rein naturalistische Vorstellung von Evolution durchsetzte, ist für Thomas keine Konsequenz aus den vorliegenden wissenschaftlichen Daten. Thomas prangert an, dass Grenzen der wissenschaftlichen Methode nicht anerkannt würden oder dass sicheres Wissen suggeriert werde, das nicht wirklich belegt ist und wo stattdessen ehrlicherweise Unwissenheit konstatiert werden sollte. In diesem Zusammenhang schreibt er, dass er von der „Bereitschaft von nicht wenigen Wissenschaftlern abgestoßen wurde, Evidenz zu verdrehen oder zu vertuschen und sich damit von dem Hauptprinzip aller wissenschaftlichen Forschung zu verabschieden, worauf alle Forschung beruht, nämlich der nicht verhandelbaren Notwendigkeit der Bereitstellung einer vorurteilsfreien Evidenz für alle gemachten Behauptungen“ (S. 151).

Thomas‘ „Abschied von Darwin“ hatte aber nicht nur mit diesen ernüchternden Beobachtungen der Popularisierung einer „geistlosen“ Weltsicht zu tun, sondern war auch durch die Erkenntnisse der aktuellen Forschung selbst motiviert. Denn mehr und mehr wurden Indizien aufgedeckt, die klar auf eine kreative Verursachung hinweisen. Thomas thematisiert hierzu insbesondere die Einzigartigkeit unseres Planeten, Feinabstimmungen der Naturgesetze und die Erkenntnisse über die fantastischen Details der biologischen Mikrowelt. Gerade diese Entdeckungen hätten den herrschenden Naturalismus bzw. Materialismus in Frage gestellt, aber die Option einer wie auch immer gearteten Schöpfung wird weithin unterdrückt.

Thomas kann sich aber selbst nicht zu einer klaren theistischen Sicht durchringen und überlässt es seinen Lesern, ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. Sein Agnostizismus wirkt an manchen Stellen inkonsequent, zum Beispiel wenn er auf eine „über dem Menschen stehende höhere Form von Intelligenz“ (S. 177) als Ursache des genialen Designs schließt. Ein solcher Schluss ist nach der von Thomas selbst vorgebrachten Analogie des Schlusses von genialem Design auf einen Designer in unserer menschlichen Welt nämlich durchaus logisch konsequent. Die Inkonsequenz von Thomas in Bezug auf Schlussfolgerungen aus den von ihm selbst dargelegten Indizien zeigt sich besonders in der Formulierung, dass er es eigentlich „nicht einmal einer göttlichen“ Intelligenz wirklich zutraut (bzw. es sich nur mit Mühe vorstellen kann), das menschliche Gehirn mit seinen „erhabenen komplexen Funktionen“ entworfen zu haben (S. 166).

Dies zeigt, dass Thomas das Konzept eines allmächtigen und allwissenden Schöpfergottes wie des biblischen Schöpfergottes völlig fremd ist. Dabei wäre der Analogieschluss naheliegend: Ein so unglaublich komplexes und geniales Organ wie das Gehirn, dessen Erschaffung Leistungen menschlicher Intelligenz um Größenordnungen übertrifft, spricht eben nicht nur für irgendeine wie auch immer geartete „über dem Menschen stehende höhere Intelligenz“ – sondern gerade für einen ultimativen, allmächtigen Schöpfergott.1

Auch zu manchen naturwissenschaftlichen Aspekten seines Buches sind kritische Anmerkungen angebracht. So hat Pasteur die Lehre von der spontanen Entstehung nicht endgültig „zu Grabe getragen“ (S. 62), wie Thomas meint – das kann dessen Experiment nicht leisten –, vielmehr wurde ein Gegenbeweis seit Pasteur nie erbracht. Die Verwendung des Begriffes „Art“ (S. 90) ist ungenau. Die Behandlung des Themas „Übergangsformen“ ist deutlich zu oberflächlich und zu stark vereinfacht (S. 93).

Trotz dieser Mängel, die jedoch nicht den Hauptgegenstand des Buches betreffen, ist das Buch für wissenschaftsgeschichtlich Interessierte lesenswert. Ein PDF der deutschen Übersetzung des Buches ist unter Mein Abschied von Darwin (PDF) kostenlos abrufbar.

Hinweis

  1. In polytheistischen Religionen teilen Götter ihre Macht (sonst gäbe es ja nicht mehrere, sondern nur einen), sodass jeder einzelne von ihnen eben nicht allmächtig sein kann.

W+W-Kalender 2024 und neuer Fotowettbewerb

Auch beim letzten Fotowettbewerb für den neuen W+W-Kalender hat uns wieder eine große Anzahl an hochwertigen Fotos erreicht. Dafür möchten wir uns ganz herzlich danken.

Als Ergebnis können Sie im neuen W+W-Kalender 2024 wieder besonders schöne und spannende Einblicke aus Gottes Schöpfung erkunden.

Für das Jahr 2025 möchten wir ebenfalls wieder einen Fotowettbewerb ausrichten und freuen uns auf interessante Fotos, die auf die unterschiedlichen Arbeitsbereiche von W+W Bezug nehmen: Archäologie/Geschichte, Biologie, Geowissenschaften, Kultur und Geschichte, Philosophie, Physik/Kosmologie und Wirtschaft.

Zur Teilnahme am Wettbewerb 2025 schicken Sie Ihre Fotos bitte mit vollständiger Angabe Ihrer Postanschrift an die folgende E-Mail-Adresse: fotowettbewerb@wort-und-wissen.de. Pro Teilnehmer können maximal drei Bilder eingeschickt werden. Die Voraussetzungen sind, dass Sie selbst Urheber und somit Fotograf der Fotos sind und dass die Bilder im Querformat aufgenommen wurden. Bitte vermerken Sie des Weiteren in der E-Mail, was auf den jeweiligen Fotos dargestellt ist, z. B. Name, Bezeichnung oder Ortsangaben.

Der Teilnahmeschluss ist der 1. April 2024; der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Jury wählt aus allen Einsendungen zwölf Bilder aus. Neben ästhetischen und qualitativen Kriterien spielen auch die Originalität sowie die Verknüpfung zu den W+W-Fachbereichen eine zentrale Rolle. Sollte Ihr Foto für den kommenden Kalender ausgewählt werden, erhalten Sie drei Kalender kostenlos und für jedes im Kalender verwendete Foto einen Büchergutschein über 20 EUR, einlösbar im Webshop von Wort und Wissen.

Im Vorfeld vielen Dank für Ihre Teilnahme – wir freuen uns auf Ihre Bildbeiträge.

„Denn siehe, der die Berge bildet und den Wind schafft und den Menschen wissen lässt, was seine Gedanken sind, der das Morgenrot und das Dunkel macht und einherschreitet über die Höhen der Erde — HERR, Gott der Heerscharen ist sein Name.“  Amos 4,13

Boris Schmidtgall als neuer Geschäftsführer berufen

Liebe Mitglieder, liebe Freunde,

auf unserer letzten Leitungskreissitzung haben wir Dr. Boris Schmidtgall als Geschäftsführer der Studiengemeinschaft Wort und Wissen berufen. Bereits seit dem Übergang von Dr. Reinhard Junker in den Ruhestand war Dr. Boris Schmidtgall als kommissarischer Geschäftsführer tätig. Wir wünschen ihm Gottes Segen für diese herausfordernde Funktion, Kraft und eine immer wieder von Jesus Christus geschenkte Motivation für das damit verbundene vielfältige Aufgabenspektrum. Bitte beten Sie für Boris Schmidtgall, wie auch für unsere anderen Mitarbeiter in der Geschäftsstelle Johannes Weiss und Johannes Schrodt.

Abb. 1: W+W-Mitarbeiter in der neuen Geschäftsstelle (v. l.): Boris Schmidtgall, Johannes Weiss, Johannes Schrodt

Es freut uns, Ihnen in diesem Zusammenhang mitteilen zu können, dass wir in Freudenstadt (Schwarzwald) Räume für unsere neue Geschäftsstelle mieten und mittlerweile beziehen konnten. Zusätzlich verfügen wir in diesem Objekt über eine kleine Wohnung, die als Archiv, Besprechungsraum und Mitarbeiterwohnung dienen wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, wenn Sie im Schwarzwald unterwegs sind.

Herzlichen Dank für alle Unterstützung, die Sie uns mit Blick auf diese zentralen Schwerpunkte unserer Arbeit in den letzten geschenkt haben.

Hier ist die Adresse der neuen Geschäftsstelle:

Peter-Stein-Straße 4
72250 Freudenstadt

Verbunden in Jesus Christus grüßt Sie

Henrik Ullrich

 

 

 

 

 

 

Dank des Schatzmeisters

Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.

Dieses Bibelwort fiel mir ein, als ich mich Ende Oktober am schönen bunten Herbstlaub erfreute, dann aber auch die ersten tristen Novembertage mit Nieselregen folgten. Jede Zeit hat eben ihre Schönheiten. Aber der Vers geht weiter: nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende (Prediger 3,11). Als Christ kann ich mich an den unterschiedlichsten Erscheinungsformen seiner Schöpfung inkl. der Ewigkeitsperspektive freuen. Meine Begrenzung ist aber, dass ich Anfang und Ende von Gottes Handeln nicht ergründen kann.

Als Schatzmeister eines christlichen Werkes, das auf Spenden angewiesen ist, ist das eine schwierige Botschaft: Gerne würde ich meine im säkularen Umfeld genutzten Controlling-Instrumente einsetzen, um ein „Best Estimate“, also eine möglichst genaue Abschätzung des Jahresabschlusses, vorzunehmen. So hatten wir Ende Oktober 80 % der Einnahmen (520.000 € von geplanten 648.000 Euro) in den Büchern stehen. Auf 560.000 Euro beliefen sich die Ausgaben, d. h. für ein ausgeglichenes Ergebnis fehlen uns ca. 40.000 €. Da gerade in den Monaten November und Dezember die Spendenbereitschaft aber sehr hoch ist, sind wir „nach menschlichem Ermessen“ im Plan. Auf der anderen Seite sollte ich als Schatzmeister aber auch ganz entspannt sein: Wie Gott handelt, kann ich nicht ergründen. So haben wir im Sommer „überraschend“ einige größere Spenden in Empfang nehmen können. Wir sind im Oktober in eine neue Geschäftsstelle umgezogen und konnten entsprechendes Inventar kaufen. Es ist uns möglich, einen dritten Stipendiaten in seiner für die Schöpfungsforschung relevanten wissenschaftlichen Arbeit zu unterstützen. Auch ist es dieses Jahr wieder möglich, allen Spendern unseren Kalender mit den Früchten des Fotowettbewerbs zukommen zu lassen. Nicht alles hatten wir geplant.

Mit diesen Erfahrungen der versorgenden Treue Gottes erwarte ich gespannt, was noch bis Ende des Jahres passiert. Das Vertrauen auf Gottes Güte ist mir wichtiger als jede Planung. Dennoch möchte ich schon jetzt allen Spendern für ihre großzügigen Gaben danken.

Ihr Schatzmeister Stephan Schmitz

Studium Integrale Journal 2/2023

Das evolutionskritische Magazin

Themen Heft 2 / 2023

  • R. Junker: Über den Ursprung der Neumundtiere
  • B. Scholl & M. Brandt: Besaß Australopithecus einen menschlichen aufrechten Gang?
  • S. Stripling, A. Leavitt, P. van der Veen: Ein Überraschungsfund vom Berg Ebal: „Sei verflucht durch El-Yahu“
  • B. Schmidtgall: Evolution oder Devolution? Wohin „geht“ die Entwicklung der Arten?
  • B. Scholl: Schwarz- und Weißstorch-Paar zieht Junge in freier Wildbahn auf
  • R. Junker: Das Monster, das in kein Schema passt
  • H. Binder: Tintenfische – erstaunliche Tiere mit auffälligem Genom
  • R. Junker: Mosaik an der Basis der Tiere: Ist das Nervensystem zweimal entstanden?
  • A. Ehrmann: Zusätzliche Super-Erde würde Sonnen-
    system instabil machen
  • P. Borger: „Parasitäre DNA“ stabilisiert Multigen-Familien

Streiflichter: Zahnvogel Janavis mit überraschendem Merkmalsmosaik • Geologisch älteste Fledermaus mit „modernem“ Aussehen • Mammuts: Degenerierte Elefanten? • Hakenblatt: Fleischfresser „on demand“ • Flügelmuster bei Schmetterlingen: sehr „alte“ genetische Module • Kapitalistische Kapuzineraffen? • Wirbeln Langschwanzmakaken die Steinwerkzeug-Geschichte durcheinander? • JUICE auf dem Weg zu den Eismonden des Jupiters • Zwischen Quantenmechanik und klassischer Physik • Harnstoff und der Ursprung des Lebens

Jahresabo (2 Ausgaben; je 56–64 S.): € 16,–  (außerhalb D: 19,–) / SFr 23,– (Studenten/Schüler: € 11,– ; außerh. D: 13,– / SFr 15,–); Einzelheft: € 9,– ; älteres Kennenlernexemplar € 4,– / SFr 6,– (jeweils inkl. Versandkosten; Bestellung mit beiliegendem Coupon)

Einladungen zu Tagungen

Fachtagung Biologie

8.–10. März 2024

Ort: Freizeitheim Friolzheim, Mühlweg 8, 71292 Friolzheim, Deutschland

Referenten und Themen:

  • Karin Bauer: Wunderwerk Kehlkopf – multifunktional und gut vernetzt
  • Gerson Engel: Augentypen im Tierreich
  • Dr. Peter Borger: Das Sprachgen FOXP2 zeigt: Neandertaler waren menschlich
  • Dr. Boris Schmidtgall: Vitamine – faszinierende Biomoleküle als Schöpfungsindiz
  • Matthias Mross: Jean-Henri Fabre – Erstaunliches aus der Geschichte der Insektenforschung
  • Benjamin Scholl: Die Herkunft des Menschen

Anmeldung / Infos

Fachtagung Philosophie

19.–21. Januar 2024

Ort: Flugplatzstraße 91-99, Neustadt an der Weinstraße, Deutschland

Referenten und Themen u. a.:

  • Roderich Nolte: Was ist Schönheit? Einführung in die Ästhetik aus christlicher Sicht.
  • Dr. Alin Cucu: Zur Geschichte des Naturgesetzbegriffs
  • Prof. Daniel von Wachter: Was ist Willensfreiheit, und ist sie mit Naturgesetzen vereinbar?
  • Dr. Markus Widenmeyer: Eine trinitarische Grundlegung der Moral

Anmeldung / Infos

Pädagogentagung

9.–12. Februar 2024

Ort: Diakonissen-Mutterhaus Lachen; 67435 Neustadt, Flugplatzstr. 91-99

Referenten und Themen u. a.:

  • Johannes Schrodt: Wie umgehen mit gesellschaftlichen Ängsten der Schüler
  • Dr. Reinhard Junker: Basisargumente und Tipps zur Vermittlung zentraler Schöpfungsindizien
  • Dr. Peter Korevaar: Gibt es einen Klimawandel? Biblische und wissenschaftliche Aspekte
  • Dr. Harald Binder: Einfach erstaunlich – Geniales und Bedenkenswertes aus der Schöpfung
  • Benjamin Scholl: Menschen und Tiere als einzigartige Geschöpfe

Anmeldung / Infos

Schülertag Süd

3. Februar 2024, 9:30–18:00

Ort: MBG Weingarten e. V., Kehrwiesen 9, 76356 Weingarten

Referenten und Themen:

  • Dr. Peter Borger:
    1. Ähnlichkeiten Affe-Mensch – stammt der Mensch von Adam ab?
    2. Grundtypenbiologie – ein jedes nach seiner Art?
  • Dr. Boris Schmidtgall:
    1. Fossilien: Belege für Makroevolution?
    2. Schuf Gott durch Evolution?

Anmeldung / Infos